Warum das Internet nicht kostenlos ist
Dieser Tage fällt es nicht leicht eine optimistische Stimmung beizubehalten. Auch wenn nach Regen Sonnenschein folgt, so langsam gehen uns doch die Schirme aus. Als Peter verkündete, dass Blogwerk medienlese schließen wird, weil Blogwerk schlicht und einfach zu wenig Geld damit erwirtschaftet hat, wurde vielleicht einigen bewußt, dass nicht jedes Angebot im Internet “just for fun” ist.
Ganz im Gegenteil: getreu dem Motto, was nix kostet ist nix, darf man behaupten, dass kommerziell ausgerichtete Angebote sicher nicht alles richtig machen, aber Qualitativ weit vorne liegen. Oder warum stellen wir beim Blick in unsere RSS-Abos fest, dass der Großteil darin nicht aus dem deutschsprachigen Raum stammt?
Heute lese ich die nächste schlechte Nachricht. Frank Westphal wird Rivva nicht mehr weiterentwickeln. Rivva ist, auch wenn ich des öfteren Kritik an der Aussagekraft der Rivva Startseite geübt habe, eine Art Spiegel der deutschsprachigen Blogs und Medienlandschaft. Rivva ist das einzige Angebot, das professionell genug war, um nicht peinlich zu sein.
Keine Alternativen
Kann sich jemand an Yigg erinnern? Eine miese Copy-Cat, ohne Geschmack und ohne Vernunft zu tode gerelauncht. Anfangs gab es hier die Hoffnung, man könne ein deutsches Pendant zu Digg.com aufbauen - weit gefehlt. Dann gibt es da noch wikio - kein ausschließlich deutschsprachiges Angebot, das im Grunde gar nicht schlecht ist, das aber wohl daran scheitert, dass kaum jemand mitmacht. Schlimmer noch, wikio schafft es nicht, die Aufmerksamkeit der kritischen Maße zu bekommen, ohne die ein derartiges Angebot numal nicht funktioniert.
Ansonsten? Keine erwähnenswerten Angebote. Mister Wong, natürlich eine Copycat, aber immerhin mit eigenem Ansatz, startete vielversprechend. Nach und nach wurde die hundertausendfach verlinkte Seite (Wongen!) auf nofollow umgestellt. Nehmen, aber nicht geben. Das merken auch die User und von Mister Wong hört man schon länger nichts gutes mehr.
Keine Einnahmen, weniger Motivation?
Rivva enthält übrigens keine Werbung. Man kann sich also ausmalen, dass Frank mit seinem Projekt nichts verdient. Im Gegenteil, er wird ganz ordentlich drauflegen: da wäre zunächst das kostbarste Gut des Menschen, die Zeit. Frank hat zwei Jahre lang an Rivva immer wieder nachjustiert und neue Ideen umgesetzt. Die Serverkosten dürften nicht allzu hoch ausfallen, müssen aber trotzdem als Ausgaben verbucht werden.
Finanziell gesehen
Und da haben wir mal wieder den Bockmist. Wäre Rivva ein internationales Projekt, wäre es völlig ok, hier und da Werbung zu schalten. Ich nutze Rivva täglich. Mehrfach. Ich würde dafür kein Geld zahlen, aber ich würde rivva so unterstützen, wie ich es bei allen Seiten (die ich schätze) mache: ich würde mir ein paar Sekunden Zeit nehmen, um auf ein interessantes Banner oder eine Text-Anzeige zu klicken.
Ja, ich klicke auf Werbung!
Ja, ich klicke auf Werbung! Nicht versehentlich, sondern mit voller Absicht.
Ich klicke selbstverständlich weder auf Layer-Ads, noch auf andere extrem aufdringliche Werbung. Ich klicke da, wo es vielleicht sogar ein interessantes Angebot gibt. Wie man so schön sagt, “Just my 2 cents”. Und genau diese paar Cents können sich schnell summieren, wenn man ein gut besuchtes, attraktives Angebot bereitstellt. Egal ob Blog, Verzeichnis, oder Memetracker.
Die coolen Adblocker
Immer öfter kriege ich einen Anfall, wenn ich irgendwo Kommentatoren lese, die stolz verlauten lassen, dass sie ja Adblocker nutzen, und sowieso nur im Feed-Reader lesen. Ob sich diese Leute auch nur mal eine Minute damit beschäftigt haben, dass hinter jedem guten Projekt eine Menge Investition steckt? Menschen, die ihre Zeit investieren, ihr Wissen teilen, einen Web Designer bezahlen, Konzepte erarbeiten… Alles selbstverständlich? Absolut nicht.
Wer nicht will muß nicht, wer will, traut sich kaum
Dass gerade Blogs sich so unfassbar ungeschickt anstellen, ein paar Einnahmen zu generieren, obwohl da draußen so viele darauf lauern, endlich “in diesen Blogs” stattzufinden, will mir nicht in den Schädel.
Mir ist klar, dass da draußen eine Großzahl Blogger sitzen, die mit ihrem Blog keinen Cent verdienen möchten, die sich nicht abhängig von Werbekunden machen wollen, und die vor allem ihre Authenzität in Gefahr sehen, sobald sie ein Werbebanner freischalten. Es ist eine sonderbare Sache, die nur in deutschsprachigen Blogs ein Problem zu sein scheint. Noch immer.
Kurz zurück zu Rivva. Ich habe Frank leider nie persönlich gesprochen, und kenne seine Beweggründe nicht. Ich finde es nur jammerschade, wenn die wenigen guten Angebote die ich gerne nutze, den Bach runter gehen. Sie hinterlassen eine Lücke, die nur selten wieder gestopft wird.
Und nochmals kurz zurück medienlese. Die kurzfirstig organisierte Spendenaktion hat funktioniert. Es wurde genug Geld gesammelt, um eine Rubrik des Blogs eine gewisse Zeit weiterlaufen zu lassen. Ob diese Maßnahme auch langfristig Wirkung zeigt, wird man dann sehen.
Das Internet kostet.
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80 Reaktionen zu “Warum das Internet nicht kostenlos ist”
Als überzeugter Werbegegner hast du es geschafft mich mit einer guten Argumentation ein bisschen von meinem Standpunkt abzubringen. Ich nutze den Tag und denke mal darüber nach.
Gruß Marco
Ich bin voll und ganz bei dir Kai. Leider gewöhnen sich die Menschen an solche Umstände und werden nicht verstehen warum nun auf einmal Services oder Content Geld kosten sollen. Nun zurückzurudern wird schwierig werden. Aber es war auch nur eine Frage der Zeit bis das Netz zumindest in Ansätzen umgestülpt werden wird und die “normalen” Marktgesetzte darauf übertragen werden.
Damit hätte sich die Stunde, die ich in den Beitrag investiert habe, ja schon fast ausgezahlt ;)
Sorry Kai,
als ich anfing meine ersten Schritte im Netz zu unternehmen, gab es noch keinerlei Werbebanner und dennoch - oder gerade deshalb - haben die User Content bereit gestellt und es ging vor allem darum, Wissen, Informationen und Kultur zu teilen.
Ich hatte letztlich das Angebot, Sponsored Links auf meiner Webseite zu “hosten”, habe mich dann aber flugs dagegen entschieden, da für mich der Leitgedanke der Vernetzung der Austausch von Wissen ist.
Ich muss dazu aber auch anmerken, dass meine Meinung über Patente und Urheberrechte auch eher gering ist.
Wahrscheinlich kommt da der gutmenschliche Kommunist heraus ,-)
Und aus dem Grund nutze ich auch einen Adblocker, das hat aber Null mit Stolz drauf sein zu tun, sondern eher mit der Tatsache, dass mir die ganze Verkommerzialisierung auf den Keks geht. Im Usenet konnte auch kein Geld verdient werden und trotzdem gab es immer Menschen, die bereit waren, bei Problemen Hilfe zu leisten und sich kostenlos zu engagieren.
Ich möchte diese Sozialisation nicht missen.
Ich habe Rivva erst vor ein paar Monaten entdeckt. Was ist nun: Ich lese, dass die dicht machen :-( finde ich persönlich sehr schade…
Du sagst da was. Wenn man ein Blog/Seite gerne liest, dann sollte man auch so fair sein und sich die MÜhe machen auf die Werbung zu klicken!
Die Einstellung ist RICHTIG! So, nun muss ich aber lernen ;-) cheers
KingG - Gökhan
@Markus Aber ist es nicht ein Trugschluss, dass das eine das andere ausschließt? Warum sollte ich schlechteren Content zur Verfügung stellen wenn ein Werbebanner, auf meiner Seite ist? Dafür gibt es keine Logik.
Wenn du Zeitschriften nur im Bahnhofskiosk liest, nur weil sie da eben liegen, heißt das nicht, dass es weitere Ausgaben geben wird.
Damn, passiert mir leider immer wieder:
“Letztens” statt “letztlich”, latürnich.
Und ich habe das natürlich verkürzt dargestellt:
“Sponsored Links versus Vernetzung zum Wissensaustausch” - die beiden Ansätze schließen sich natürlich nicht aus, aber ich bekomme die Idee der freien Information nicht mit Werbung vereint. Und ja, ich zahle auch für den Traffic meiner Seite ,-)
[...] mit den Geschehnissen im Netz, Online-Marketing, Webdesign etc beschäftigen. Neuester Beitrag: Warum das Internet nicht kostenlos ist. Ähnliche BeiträgeLiebe Designer, ihr könnt das nicht! Liebe “Designer”, ich [...]
Super Artikel! Schön, das Thema mal aus der Perspektive der Macher zu beleuchten. Und auch schön zu wissen, dass man nicht der einzige Werbeklicker ist. Denn wenn man einem Blog oder einer guten Website mal etwas zurückgeben will: Einfach mal auf die ein oder andere Anzeige klicken, das kostet einen fast nichts, der Betreiber wird´s einem danken!
Hmm..warum habe ich selbst keine Werbe-banner auf meiner Seite?
1. Sie zerstören die Optik
2. Ich unterschätze es wahrscheinlich (Ich denke, es lohnt sich bei mir nicht, knapp unter 100 feed-leser, durchschn. 80 Seitenaufrufe am Tag, mit je 1:30 Aufenthalt)
3. Ich habe gar keine Ahnung von SEO.
4. Ich weiß nicht wirklich, was ich beachten muss.
5. Die paar Euro im Jahr für die Domain. (andere Hobbys sind da teurer)
Auf Werbebanner klicke ich regelmäßig bei anderen. Ich weiß ja wer was davon hat.
Danke für den tollen Artikel, Kai. Mir geht es mit Werbung ganz ähnlich: Interessante Werbung auf Seiten, die mir gut gefallen, klicke ich gerne mal an. Schockierenderweise habe ich auf dem Weg sogar schon Sachen gekauft…
Eigentlich ist es kein Problem, dass es tollen kostenlosen Content gibt, aber eben auch Leute, die mit ihrem Content Einnahmen machen, die sie freisetzen, wieder tollen Content zu machen. Genauso gibt es z.B. Musiker, die professionell von Musik leben, und Musiker, die ihr Geld mit anderem machen.
Das Problem sind die - so muss man sie eigentlich nennen - Fanatiker, die gleich den Großkapitalismus wittern, wenn jemand Geld verdient. Warum soll man denn nicht mit einem Blog Geld verdienen dürfen? Google verdient sich mit ihren kostenlosen Angeboten ja auch dumm und dusslig, und die werden von den Fanatikern genauso gerne genutzt.
Wo es mir manchmal fast schon wehtut, ist wenn ich mitkriege wie Leute wie Tom vom Bestatterweblog darunter zu leiden haben (z.B. hier http://bestatterweblog.de/archives/Endlich-da-Die-Antonia-Tasse!/3344 ). Da wird ein Anspruch auf kostenlose, prompte, gefällige Stories formuliert, und sobald ein Werbebanner die Wahrnehmung stört oder die Gefahr besteht, dass Tom ein paar Euro mit seinem Blog verdienen könnte, wird das große Trara veranstaltet. Diese Kultur finde ich ehrlich gesagt zum K.
[...] Zum Thema warum das Internet nicht kostenlos ist, hat fast zeitgleich Kai Müller vom stylespion was geschrieben. Wie in meinem letzten Absatz [...]
Ich finde Werbung voellig in Ordnung. Solange sie zum Seiteninhalt/layout passt und nicht zu auffaellig ist. Es gibt gute Werbung auf Seiten, die faellt kaum auf, passt zur Seite und hat auch noch interessante Angebote. Und wenn sie mich interessiert klicke ich auch drauf. (sonst auch :) ) Bei manchen hat man leider den Eindruck der Blog ist um die Werbung geschrieben oder es geht nur darum Geld zu machen. Das nervt und ist schade.
Das Eingenommene reicht denke ich den meisten kleinen Bloggern um grade so die monatlichen Kosten zu decken. Ich denke aber es wird schwer, wenn man einen beliebten grossen Blog hat mit viel Multimediainhalten. Dann kommt dann noch der Traffic hinzu und dann ist das nebenbei vielleicht nicht mehr so zu finanzieren. Dann muss man auf jeden Fall Werbung schalten oder man macht halt n Abo (was natuerlich schwachsinn ist) oder so was, was dann letztendlich den Untergang der Seite bedeuten wuerde.
Echt ein interesaneter Artikel und er regt zum nachdenken an.Werbung muss sein da bin ich auch deiner Meinung. Bisher habe ich nicht sehr oft auf Werbung geklickt, aus mir noch nicht ersichtlichen Gründen, aber eigentlich war dies Falsch, warum soll man nicht darauf Klicken wenn man für einen ein Interessantes Angebot sichtet.
Wie bereits schon erwähnt sollten isch alle mal daüber Gedanken machen.
Ich habe einen Adblocker installiert um den nervigen Teil abzublocken und finde das auch gut. Trotzdem finde ich immer wieder unaufdringliche Werbung auf interessanten Seiten, auf die ich auch klicke um mal Danke zu sagen. Wirklich schlimm finde ich aber gekürzte RSS-Feeds. wenn ich unterwegs bin lese ich gern die Seiten im Feedreeder geht einfach schneller und komfortabler. Bin ich zu Hause rufe ich die Artikel immer auf der Website auf, gehört sich einfach so und da muss man mich nicht zu zwingen. Musste schon oft feststellen das ich die Website aufrufen musste um den letzten halben Satz zu lesen. Dat nervt.
hut ab! ich stimme dir vollkommen zu und bin ehrlich gesagt ein wenig überrascht, dass es doch einige menschen da draußen gibt, die unsere schöne klicki-bunti welt auch mal differenzierter betrachten und die arbeit dahinter verstehen.
ich habe große hoffnung in ein funktionierendes, vernünftiges micropayment system, mit dem für artikel mit einem mausklick cents bezahlt werden können. man muss sicherlich darauf aufpassen, dass es nicht wie almosen herüberkommt. aber dennoch müsste es auf diesem wege eine kleine zusatzmonetarisierung geben, die keiner bisher anzapft.
@Kai Ich habe das ja schon ansatzweise revidiert.
Allerdings wird mir zu viel Schindluder mit der Vermarktung von Informationen und Wissen betrieben.
Wenn ich eine Zeitung kaufe, dann, weil ich das Produkt in den Händen halten will, genau wie bei Büchern.
Wenn mich Musik interessiert, kaufe ich das Vinyl.
Das Faszinierende am Internet war für mich damals, dass die Informationen oder Gedanken komplett frei waren und die Hoffnung, dass mit Wissen kein Geld verdient würde, sondern mit Dienstleistungen.
Die andere Seite wäre nämlich die, dass man, bei hoher Informationsbevorratung, einen Vorteil gegenüber denen hat, die zwar arbeiten, aber keine Informationen horten.
Mag gut sein, dass dies schon so ist (Google, Facebook, …) aber das bedeutet nicht, dass ich das gutheißen kann. Eher im Gegenteil.
Deshalb kann man mich gerne bei einer digitalen Analogie zum Reclaim the Streets-Movement verorten: Reclaim your and general information!
Und sorry, @Christian: Dann bin ich als sog. Fanatiker ein Problem. Hast Du ‘ne Lösung parat ;-) ?
[ Um dies direkt zu relativieren: Jeder kann ja mit seinem Blog Geld machen, aber das bedeutet doch nicht, dass ich dies unterstützen muss. ]
Wenn Jemand gute Arbeitet leistet, dann kann dieser Jemand auch etwas dafür verlangen. So ist Einstellung dazu. Dieses ständige gequatsche davon das man immer alles umsonst haben wollen würde, das kann ich sowas von nicht mehr hören und lesen. Das ist falsches Denken!
Klar, man muss nicht zwingend immer und alle kostenpflichtig machen, aber wenn es nun mal nicht anders geht oder wenn man ein bisschen Entlohnung haben möchte als Geber?
Das dass Internet kostet, ist gut so!
Ich finde diese ganze Adblocker Gesellschaft auch nicht toll. Ich persönlich habe noch nie mit dem Gedanken gespielt solch ein Plugin zu nutzen. Finde es den Seitenbetreibern gegenüber auch nicht fair. Klar gibt es Seiten wo Layer etc total nerven aber solang die Werbung relativ dezent eingesetzt ist - warum nicht.
Jedes Printmagazin hat auf jeder zweiten Seite Werbung, da regt sich auch keiner auf.
RSS hole ich mir via Netvibes aber nur um zu sehen was es neues gibt. Gelesen wird selbstverständlich auf der Seite des Schöpfers. Er hat es verdient das ich vorbei komme. Immerhin hat er sich ja auch die mühe gemacht etwas interessantes zu schreiben. Feed lese ich nur wenn ich mit dem Handy unterwegs bin. Rein schon aus Kostenfaktortechnischen Gründen.
Ich glaube das ganze liegt aber auch daran das man selber die ein oder andere Seite betreibt und einen ganz anderen Bezug dazu hat. Ich freu mich natürlich auch wenn ich ein paar klicks auf meine Werbung bekomme genauso wie sich der andere freut wenn es bei ihm passiert.
Achja, schöner Artikel :)
Daumen hoch für den Artikel. Sehr schön formuliert und ausgeführt. Und vor allem: Auf den Punkt gebracht.
[...] Müller erklärt, von zwei aktuellen Fällen getrieben, recht gut warum das Internet nicht kostenlos ist. Denn die ganzen Inhalte kommen da nicht von alleine rein und es muss sich ein Anbieter Gedanken [...]
Ich habe keinen Adblocker, aber ich klicke auch kaum auf Werbung. Weil diese eigentlich immer deutlich an meinen Interessen vorbeigeht und ein ‘Mitleidsklick’ für den Blogger schadet dann ja demjenigen, der die Werbung geschaltet hat. Wenn es die Möglichkeit gäbe - ich würde sofort meine Interessen in meinem Browser einstellen, damit ich mehr Werbung für Sachen bekomme, die mich interessieren. Damit hätte ich dann weniger blöde und nervige Werbung und mehr interessante Produktinformationen. Ein Gewinn für alle Seiten: ich finde cooles Zeugs, der Blogger verdient an der Werbung, der Produzent verkauft mehr.
Es fehlt nur eine Schnittstelle, über die meine Interessen ausgelesen werden können und ein passendes Banner aus dem Pool eingeblendet wird.
Aus strategischer Sicht ist es verschwendete Zeit, über Werbeblocker zu jammern und deren Anwender die “Coolheit” absprechen zu wollen. Sie werden von einem gewissen Prozentsatz der Nutzer, und dabei vor allem von webaffinen Nutzern, die auch überdurchschnittlich oft Transaktionen generieren, eingesetzt. Das muß ich berücksichtigen, wenn ich als Werbetreibender oder Werbe”flächen”-Anbieter in diesem Markt tätig werde.
Ich verstehe sehr wohl deinen Standpunkt!
Jedoch gibt es für mich mehr gute Gründe dafür als dagegen, Werbung zu blocken:
1. Die Werbungen nerven sowas von, das ganze Geflimmer etc.,
2. Wenn es Flash-Werbungen sind, lasten sie auch noch die CPU aus,
3. Die Werbung lenkt (jedenfalls mich) zu doll ab
uvm.
Ich meine, man bloggt doch meistens aus Spaß. Wenn man Geld verdienen möchte, lernt man was vernünftiges und sucht sich einen Job oder erfindet etwas Revolutionäres und macht das zu seinem Job.
[...] Müller spricht mir heute aus der Seele wenn er in seinem Beitrag erklärt, warum das Internet nicht kostenlos ist denn offensichtlich gibt es noch immer viele Leser die ihren Adblocker einschalten und ganz [...]
Stimme dem Beitrag voll zu. Gleichzeitig ist es Aufgabe der Blogbetreiber die Werbung gezielt auszusuchen und auch bewusst zu integrieren. Irgendwie muss das Verhältnis stimmen.
Du hast Recht. Internet gibt es nicht für umme, alles kostet irgendwas.
Aber der Punkt Ad-Blocker, da wiederspreche ich.
Aktuell ist Adblock eine Freak-Show. Das ist kein Massending und wird es auch nicht werden, zumindest solange meine Mutter nicht weiß, was eine Extension für Firefox ist. Beide Begriffe überfordern 60% - 80% der Internet-Angucker.
Ich nutze auch Adblock und bin damit ganz glücklich, aber ich freue mich auch sehr über den Scheck von Google mit den Werbeeinnahmen.
Bei Rivva sind die Beweggründe sicherlich nicht finanzieller Natur. Kann ich mir bei Frank nicht vorstellen.
Schade ist es trotzdem, Rivva war (und ist noch) toll.
ich klicke auch! ;)
nein ernsthaft - mich treibt die neugier. nicht jeder werbebanner ist gleich ein unnützer banner. so mancher banner hat mich in interessante welten gebracht - warum also dieses klischee werbung=böse?
und ja, wenn so ein banner auch geld bringt, so what? selbst mannigfaltige klicks machen einen blog-betrieber nicht reich. aber es ist vielleicht eine kleine entschädigung für den aufwand. denn - es ist ja nicht nur die zeit, die drin steckt.
einzige einschränkung: es sollte nicht zu dominant sein - ein bereich an der seite oder unten ist voll okay. werbung im content-bereich stört tatsächlich. dann kann man nicht mehr unterscheiden, ist es ein beitrag, ist es werbung oder ist es einfach nervig.
fazit: werbung ja. definitiv.
Ein Klick auf einen Banner, um eine Website zu unterstützen hilft aber leider wohl nur kurzfristig. Die Kunden merken bald, dass kein “return of invest” erfolgt und schalten dort keine Werbung mehr. Auf meiner Website gibt es nur Empfehlungen in Affiliate-Form, keine direkte Werbung. Damit kann ich meinen Server bezahlen, und ehrliche Empfehlungen im richtigen Kontext erzeugen meiner Erfahrung nach viel mehr Käufe, als bloß hochpreisige Produkte anzupreisen.
Ein Punkt noch, den ich fast vergessen hätte:
Was meint Ihr, was die Entwickler der Software, die häufig genutzt wird und unter eine Open-Source-Lizenz steht, von denen, die diese Software nutzen bekommt?
In der Regel noch nicht einmal Props, geschweige denn Geld.
Aber jeder erwartet, dass der Apache und das Wordpress funktionieren.
Die, die das Internet technisch weiter entwickeln bekommen seltener auch nur einen Krümel des Kuchens.
@Markus Klein Aber die machen das aus Spaß an der Freude, genau wie ich. Ich studiere und ab und zu stelle ich Programme ins Netz, damit sich das andere mal anschauen können und mich verbessern/beraten etc., also hat da jeder was von.
@Denis und so ist das doch auch mit den Blogartikeln, oder wo sehe ich den Unterschied flasch?
Wohoo, schön zu sehen, dass hier ein wenig Leben einkehrt.
Ich möchte nochmal kurz was zu den Einnahmen sagen. Selbstverständlich sind Werbebanner oder Google Ads nicht der einzige Weg, durch den man mit einer Website Einnahmen generieren kann. Für viele ist es eine klasse Möglichkeit sich zu vermarkten. Fitte Prgrammierer, die Software oder Plugins zur Verfügung stellen, verbessern ihren Bekanntheit dadurch. Frank Bültge beispielsweise dürfte keine Probleme haben (sofern er das will) an Wordpress related Jobs zu kommen.
Bei Content-Anbietern ist es etwas anders. Klar, ein guter und bekannter Blogger bekommt schonmal die ein oder Anfrage von Unternehmen oder Kongressen - auch dafür bekommt er Geld, vorausgesetzt er hat Lust darauf.
Mir ist Rivva genauso latte wie sonst irgendwelche mehr oder minder kreativen und möchtegern-schlauen Pfeifen, welche meinen im Netz den großen Reibach machen zu müssen. Alleine schon bei den drei Buchstaben SEO kriege ich das große K#tzen. Ich brauche keinen Briefkastenspam, virtuell ebensowenig und damit ein Hoch auf meinen Spamschutz und die Pop-Up-, Flash-, JavaScript- & Ad-Blocker, ohne welche das Surfen im Jahre 2009 wahrlich einer Tortur gleichkäme.
Klar, das einzige was DU brauchst, ist ein Ort, an dem du rumfluchen kannst. Ich weiss nicht, was dich auf meine Webseiten treibt, aber ich habe die Vermutung, dass früher keines der anderen Kinder mit dir spielen wollte.
Ach übrigens: Man MUSS nicht surfen, man macht das freiwillig.
Hoho, seid mal wieder nett zueinander. Denn vielleicht schwingt ja in Kais Gedanken auch der Gedanke ans Überleben von qualitativ höherwertigen Inhalten in Zeiten der Krise mit. Was machen wir denn wenn immer mehr Geld an Google fliesst und keiner mehr mal bei Stylespion, Designspotter, Architonic und den vielen kleineren anderen Online-Magazinen sein Werbegeld ausgibt? Wo’s nichts zu blocken gibt, wird’s irgendwann auch nix mehr zu lesen geben, und dann wird der Fall Rivva zum Standardfall. Wollt ihr das? Ich jedenfalls nicht. Inhalte haben es schwer im Web - und leider weiss ich auch keinen Ausweg wie man das ändern könnte. Aber es gibt einige Lichtblicke: Fotocommunity, XING, SPON sind alles profitabel. Es geht also und insofern kann auf Regen auch Sonnenschein folgen …
Hallo Frank, sowohl Markus von Designspotter als auch ich haben wohl keinen Grund zu klagen. Und wenn Geld an Google fliesst, habe ich eine gute Chance dank AdSense etwas davon abzubekommen.
Ich finde nicht, dass es Inhalte im Netz schwer haben, darum ging es mir nicht.
Ich sehe das mit den Adblockern ein wenig anders. Ich kenne keine einzige Website mit qualitativ hochwertigem Inhalt, die Onlinewerbung so einsetzt, dass ein Adblocker nötig ist. Mehr als 300 Seiten in meiner Lesezeichensammlung arbeiten mit Werbung, bei keiner habe ich auch nur nachgedacht, die Werbung auszublenden. Die Werbung auf diesen Seiten ist minimal invasiv, sehr häufig zum Thema passend und ich klicke drauf, wenn’s mich interessiert, was beworben wird.
Ganz anders bei Seiten, die minderwertigen Content anbieten. Je minderwertiger der Content, so meine Erfahrung, je nutzloser die Seite, desto mehr Werbung findet sich darauf. _Da_ macht das Benutzen von Adblockern natürlich Sinn. Aber ganz ehrlich: Wenn ich praktisch gezwungen werde Adblocker einzusetzen, weil die Werbung in Proportion zum Inhalt überrepräsentiert ist, dann bin ich ja sowieso - im wahrsten Sinne des Wortes - auf der falschen Seite. Oder?
Stimmt :)
Früher wurde ihm immer ein Schnitzel auf den Rücken gebunden, damit wenigstens der Hund mit ihm spielte :-)
Ich bin voll und ganz deiner Meinung. Zahlungspflichtige Dienste will keiner Benutzen. Also akzeptiert wenigstens den ein oder anderen Banner und klickt auch mal darauf. Es wird keinem Schaden…
[...] Ob kürzlich „Medienlese“ oder ganz aktuell Rivva: Auch anerkanntermaßen gute Websites und -dienste haben es schwer, sich in der „Kostenlos-Kultur“ durchzusetzen und sich das Geld für das eigene Überleben zu sichern. Der Webdesigner Kai Müller hält ein offenes Plädoyer für das Geld verdienen mit Websites. [...]
Ich verstehe natürlich den Gedankengang, dass Google AdSense und Banner es für den Webseitenbetreiber einfach machen, seinen (hoffentlich wertvollen) Content zu vermarkten und unterhalb einer gewissen, von den Inhalten abhängigen, Visitorzahl quasi auch die einzige Möglichkeit sind, überhaupt Werbeflächen verkauft zu bekommen.
Trotzdem bringt es nichts, sich über AdBlocker aufzuregen, es ist genauso sinnvoll wie sich als Eisverkäufer über Regenwetter zu ärgen. Also lieber Alternativen suchen und ausprobieren:
Selbstgehostete Anzeigen, die natürlich zunächst eine Akquise erfordern, werden, wie man auch hier im Thread entnehmen kann, auch von AdBlock-Nutzern seltener geblockt, wenn Sie nicht störend wirken.
Hat man ausreichend Nutzer und bloggt man in einem “konsumorientierten” Bereich, kann man mit ausgewählten Händlern über Specials nachdenken, bei denen man an über den Artikel generierten Verkäufen partizipiert usw. Wichtig ist hierbei natürlich, dass das für den Blogleser transparent erfolgt. Der Ottonormalleser stört sich vielleicht weniger an “hinterlistiger” Werbung, die netzaffinen Multiplikatoren aber umso mehr (und ggf. die abmahnwütige (UWG) Konkurrenz).
Ich mache es eigentlich so, auf Seiten die nicht von völig kommerziellen Natur sind lass ich den Werbeblocker aus und klicke auch gezielt. Trotzdem lasser ich mich davon abbringen Werbung von den großen Anbieter Websiten zu blocken, 1. sie brauchen meist nicht das Geld. Die Werbung ist mehr als aufdringlich plaziert. Ich weiß das ich bei manchen websiten unrecht habe, aber die ganz großen haben sowieso viel mehr Besucher die noch keinen Werbeblocker habe. Also die kurze Version, solange mir nicht die Werbung “Sie sind der 999.999.999 Besucher auf der Website gewinnen sie ein ipone (kein Tippfehler meinerseits)” entgegenblinkt bin ich glücklich.
Hi,
ich gehöre auch zur Fraktion der Blocker - letzlich weil es auf einigen Seiten einfach überhand nimmt und in meinen Augen nicht in der Relation steht (natürlich ansichtssache).
Dank deinem schönen Artikel denke ich gerade wirklich darüber nach gewisse Seiten aus der Liste rauszunehmen und dort auch wieder aktiv zu klicken …. wobei das eben auch mit Aufwand versehen ist den der eine oder andere wohl einfach scheuen wird - oder sich über die Hintergründ ggf noch garkeine Gedanken gemacht hat.
In dem Sinne - Daumen hoch - gute Anregungen.
Fidel
@Marcus: Ich finde es nicht schlimm, etwas kostenlos haben zu wollen - es gibt ja auch viel gutes kostenlos. Die „Lösung“ ist für mich, sich auf das zu beschränken, was tatsächlich unter den gewünschten Bedingungen zur Verfügung gestellt wird. Das Problem entsteht für mich erst dann, wenn jemand darauf besteht, dass _alles_ nichts kosten darf – wer kein Geld für ein Betriebssystem zahlen möchte, soll eben Linux und nicht Windows lesen, wer keine Werbung mag, dann keine Blogs mit Werbung lesen statt sich über die Werbung dort aufzuregen.
Eigentlich meine ich das gar nicht so hart, wie das jetzt rüberkommt, mir gelingt es nur nicht, das anders zu formulieren.
Peter Hogenkamp verkündete kürzlich, Blogwerk erziele 50′000 Euro Umsatz im Jahr – Umsatz, nicht Gewinn. Für 2′000 Euro gibt es sechs Monate «6 vor 9» bei medienlese.com, wobei BLogwerk gemäss Peter Hogenkamp drauflegt. Allein «6 vor 9» kostet also über 4′000 Euro pro Jahr: Wenig, wenn man den Zeitaufwand von Ronnie Grob sieht, viel, wenn man den Umsatz von Blogwerk betrachtet.
Wieso stelle ich das gleiche bei meiner Buchlektüre fest? Die USA mögen sich im Niedergang befinden, kulturell, intellektuell und wissenschaftlich «spielt die Musik» aber immer noch in der anglo-amerikanischen Welt …
Ich schätze Blogeinträge per RSS und im Volltext für die Offline-Nutzung sowie für das Lesen unterwegs – selbst auf dem iPhone ist das Lesen so wesentlich komfortabler als beim direkten Surfen. Am Desktop hingegen bin ich um jedes Blog froh, dass mit einer lesefreundlichen Website daherkommt, da lese ich gerne direkt auf der Website. Lesefreundlich bedeutet insbesondere eine lesbare Schriftgrösse, genügend Zeilenabstand, ausreichend «weiss». Hinzu kommen Komfortfunktionen wie das freies Kommentieren sowie Benachrichtungen über neue Kommentare (E-Mail-Benachrichtungen inklusive Kommentarinhalt).
Ebenso regt sich keiner auf, wenn man die Werbung überblättert – das Äquivalent zum Adblocking.
Weil es mir hier so gut gefällt will ich trotz der langen Diksussion zwei bis zweihundert Worte sagen.
Zum einen glaube ich nicht, dass Frank wegen dem Geld aufhört, denn sein Abschiedspost endet mit einem Anfang “… die Themen, die Rivva berührt hat, stehen alle noch am Anfang.” Aber ich will mir hier nicht anmaßen, zu wissen, was in Frank vorgeht.
Darum zum zweiten Punkt: Ich klicke nicht auf Werbung. Aber aus einem anderen Prinzip. Die Klick-Raten sind auf allen Bannerflächen unterirdisch. Wenn es nach den Klick-Raten ginge, wäre morgen kein Banner mehr online. Online Werbung funktioniert auf verblüffende Weise wie Print-Werbung: Aufmerksamkeit und Gesehenwerden ist wichtig.
Und das führt mich zum dritten Punkt. Ich finde es prima wenn einfache Blogger ein paar Euro mit ihren Blogs verdienen. Supersache. Aber Medienlese, Rivva und die Krise der Onlinezeitungen ist etwas anderes. Ich verstehe diese Position des “Qualität kostet Geld” nicht. Geht sie doch davon aus, dass a) Qualität etwas mit Wirtschaft zu tun hat und b) Profis nicht bereit sind, ihre Fähigkeiten der Zivilgesellschaft unentgeldlich zur Verfügung zu stellen.
Oder um es mal mit Seth Godin zu sagen: “But the Net is different. It wasn’t invented by business people, and it doesn’t exist to help your company make money.”
Was wäre, wenn das Netz gar nicht zum Geld machen da wäre. Was wäre wenn das Netz im Grunde gar kein Arbeitsplatz wäre, sondern mehr so ein Park oder Dein Garten?
@Christian: Ich bestehe ja nicht darauf, dass alles kostenlos sein soll, bedauere aber die nahezu komplette Kommerzialisierung des Netzes.
Wie schon erwähnt, habe ich die erste Zeit im Netz gophernd und surfend keine Werbung gesehen und selber auch meinen Teil zu Open-Source-Projekten beigetragen - ohne jemals auch nur einen Cent dafür gesehen zu haben.
Nenn’ dies meinetwegen Gutmenschlichkeit, aber mein Ansporn ist, dass Wissen (und dementsprechend auch Kulturgut) für viele Menschen frei verfügbar ist und das Weltwunder TCP/IP bietet die Mechanismen dafür nun mal wesentlich besser, als zB Printmedien dies könnten.
Das hat mich damals fasziniert und nicht die Möglichkeit, mit einer Website Geld zu machen.
Ich kann auch verstehen - gerade aufgrund der Situation, in der ich mich als einer der Betreiber von soulsender.de befinde - dass einige ihr Geld mit ihrer Seite verdienen müssen (und nein, wir verdienen nichts mit unserem Webradio, zahlen aber alle notwendigen Gebühren - und ja, wir haben mittlerweile Werbung im Stream geschaltet, das gefällt mir aber auch nicht wirklich).
Trotzdem mag ich die Tendenz absolut nicht, dass überall Banner und Popups herum lungern.
Ich finde es interessant, dass viele meiner Lieblingsprojekte, die den Usern Hilfestellung leisten, nach wie vor nicht auf Werbung angewiesen zu sein scheinen.
Und wundere mich darüber, wie viele Blogs und private Seiten Werbung schalten.
Und letzteres ist für mich auch einer der Gründe, warum ich Adblocker verwende und in wenigen Fällen die Seite whiteliste.
Aber wahrscheinlich bin ich nur enttäuscht, dass “mein freies” Netz mehr und mehr von den “bösen” Kapitalisten ;-) missbraucht wurde.
Da ist mein Ansatz anscheinend einfach nun mal komplett anders.
Noch eine kleine Anmerkung: Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass man Produkte, von denen man zumindest überzeugt sein sollte, bewirbt. Dann aber bitte in einem Artikel, wo das auch genau so rüber kommt, und nicht als Banner.
Im Grunde stimme ich den Inhalten zu und kann nur immer wieder darauf aufmerksam machen, dass auch freie Inhalte viel Arbeit machen und der Klick auf die Werbung oder die Spende zu dem Angebot bringt keinen um, macht es aber einfach selbst zu entscheiden, wieviel einem das Angebot wert ist. Aus eigener Erfahrung weis ich, wie selten man den Spendenaufruf folgt und wie wneig Werbung im Verhältnis zur Integration bringt.
Das kann und mag sicher sein, kann aber von mir bisher nicht bestätigt werden. Es würde aus jetziger Sicht nicht meine Familie ernähren. Dazu sind die Randbedingungen einfach nicht konform. So sind die meisten Anfragen eher aus der Sicht, kann’ste mal. Verweise ich dann auf Preis, Angebot und Dienstleistung via unseres kleinen Startups Inpsyde.com, sind viele Anfragen doch nicht mehr so wichtig. Und ich helfe oft, zu oft sagt meine Frau, unentgeltlich mit viel Freizeit.
Da ich auch fast zu dieser Kategorie gehöre, fühle ich mich hier angesprochen und ich kann Werbung im Feed nur unterstützen, aber sie muss so sein, dass man den Inhalt trotzdem noch konsumieren kann und dies ist wichtig in einem guten Angebot. Darum sollte also weiter der Content im Mittelpunkt stehen und die Werbung ein weiteres Angebot zum Content sein.
Wer über AdBlocker schimpft und Feedreader nicht mag, der hat irgendwie den Zug der Zeit verpasst. Da sollte man sich überlegen, ob man dann als Webdesigner noch den richtigen Job hat.
Aufhalten wird man diese Trends nicht, man muß sich also arrangieren und sehen, wie Geld für Content generiert werden kann, ohne die Benutzer mit blinkendem Blödsinn zu vergraulen.
Zunächst mal kurz der Hinweis, dass ich selbstverständlich kein Problem mit Feed-Readern habe. Im Gegenteil, ich habe selbst momentan über 700 Blogs abonniert und ja auch hier ausführlich erklärt, was die Vorteile von RSS-Feeds sind.
@Markus F Ich kenne die Umsatzzahlen von Blogwerk nicht, die von dir genannten 50000 Euro scheinen eine Zahl zu sein, die vor über einem Jahr publiziert wurde. Da dürfte sich inzwischen einiges geändert haben.
@Frank Bültge Ich kann mir gut vorstellen, wie viele (Kumpel-)Anfragen du täglich bekommst. Dass darunter vielen glauben, dass du für warme Luft hilfst, ist auch logisch. Dennoch denke ich, dass du durch die investierte Arbeit sehr wohl schicke Aufträge generieren kannst. An der Stelle muss der Wordpress Fachmann auch Unternehmer sein, dann freut sich auch die Frau. Und unter uns, bei mir ist es nicht anders, ich beantworte auch noch immer zu oft die selben Fragen ;)
@ben Dass die Klickraten auf Banner “unterirdisch” sind, kann ich nicht unbedingt bestätigen. Wenn Banner(inhalt) und Inhalt der Seite stimmt, kann das sehr wohl gut funktionieren. Seth Godin schreibt selbstverständlich tolle Texte. Aber wenn das Internet ein Park ist, dann hab ich dort eben nen Kiosk angemietet, und auf der Seite ist ne Werbefläche ;)
@Joachim S. Müller Ich arbeite momentan kaum als Webdesigner sondern als Blogpublisher (oder so :)). Du findest drüben weder blinkende noch unpassende Banner. Wie oben geschrieben: lies den Artikel nochmal, mir scheint, als hättest du nur mit nem halben Auge drüber gelesen.
@Kai: Ja genau. Für Dich und für viele, viele Blogger funktioniert das ganz gut. Aber für Medienlesen und den aller größten Teil des (deutschen) Online-Journalismus, reicht es eben nicht annähernd aus, um davon leben zu können. Und eigentlich finde ich das sogar ganz gut so, wie ich in einer kleinen Serie versucht habe zusammen zufassen: http://anmutunddemut.de/taxonomy/term/2643
@Kai: damit hast du definitiv recht; Unternehmer muss man dann sein, aber ich will den Fokus Mensch nicht verlieren oder weitest gehend aufgeben, daher soll mein Blog vorerst auch so locker und privat bleiben. Aber klar, von nichts kommt nichts.
[...] Warum das Internet nicht kostenlos ist "Immer öfter kriege ich einen Anfall, wenn ich irgendwo Kommentatoren lese, die stolz verlauten lassen, dass sie ja Adblocker nutzen, und sowieso nur im Feed-Reader lesen. Ob sich diese Leute auch nur mal eine Minute damit beschäftigt haben, dass hinter jedem guten Projekt eine Menge Investition steckt? Menschen, die ihre Zeit investieren, ihr Wissen teilen, einen Web Designer bezahlen, Konzepte erarbeiten… Alles selbstverständlich? Absolut nicht." (tags: artikel blogging problogger money via:mento.info) [...]
Hallo Kai,
ich danke dir für den überaus lesenswerten Artikel! Dass das Internet kostet ist bei vielen noch nicht angekommen.
Gruß
Sven
[...] Warum das Internet nicht kostenlos ist! via kaimueller.org Folgende Artikel könnten Dich auch interessieren:”Hilfe, warum ich?” (1)(Wie) sag ichs dem Kunden?TV Channel im InternetAbsurde virtuelle WeltTop 5 der hässlichsten Internetseitenszu=’http%3A%2F%2Fstilpir.at%2F%3Fp%3D401′; szt=’Warum+das+Internet+nicht+kostenlos+ist%21′; [...]
“Immer öfter kriege ich einen Anfall, wenn ich irgendwo Kommentatoren lese, die stolz verlauten lassen, dass sie ja Adblocker nutzen, und sowieso nur im Feed-Reader lesen.”
Da kann man nicht mehr zustimmen, das sind wirklich die ganz “coolen”, der Fachbegriff lautet aber “Leecher”!
Deutschtümelnde copycats wie yigg schreien von Tag 1 an nach dem Ende. Gute Ideen hingegen und Dauer-pro bono Blogs scheitern oft an ach so mündigen Mediennutzern.
Jeder der einen Blog / Magazin gerne konsumiert, sollte sich Gedanken darüber machen, dass er ein klein wenig durch einen gelegentlichen Klick auf Werbung zurückgeben könnte, ganz ohne Schmerzen. Alle gewinnen und auch morgen darf weitergelesen werden.
Unfug. Weder Frank noch irgendwer sonst wurde ja dazu gezwungen, sondern machen das freiwillig und aus eigenem Antrieb. Und dann sich hinzustellen und zu schreiben “ich bin so toll und wertvoll für dich, klick auf meine werbung und mache den adblocker aus oder du bist ein undankbarer wicht” ist albern.
Läuft wohl nicht so gut, das “Bloggen als Beruf”, und das hier ist der Frustpost?
“Bloggen” ist kein Beruf, genauso wenig wie “Modelleisenbahnbauer”. Es mag Einzelfälle geben, die davon leben können, aber die Masse wird das niemals können. Das ist einfach so.
Und wem eine restlos mit Werbung zugepflasterte On- und Offline-Welt zusagt kann den Werbeblocker ja gerne weglassen. Ich kaufe und lese auch keine Zeitschriften, wo die Werbung zu aufdringlich und zu viel ist.
Hey Edo, nö, ich habe keine Frust. Mir geht es gut, aber danke dass du dran denkst. Dass dein Kommentar völlig überzogen ist, weißt du ja selbst.
Was soll das Gezeter? Es hat jeder die Möglichkeit, seine Inhalte kommerziell feil zu bieten. Dann regelt der Markt den Rest. Wenn nur ein Preis von 0€ für ein Angebot generiert werden kann, dann wird es eben auch nicht mehr “wert” sein.
Kauft ihr auch ´nen Drittwagen, wenn der Hersteller in eurer Lieblingszeitung wirbt? Zeit, die man mit dem Klicken auf Werbebotschaften auf Websites verbringt, ist ja schließlich “zunächst das kostbarste Gut des Menschen”.
Ich denke ja auch, dass “Blogger” kein Beruf ist. Wohl aber Autor, Schriftsteller, Journalist. Auf welchem Medium man das tut ist nebensächlich, zumal die Print Welt nicht gerade “expandiert”. Ein Herr Märklin oder ein Herr Page hat gottseigedankt nicht so kurz gedacht wie Edo - was für mich übrigens kein Name ist ;)
Die wichtige Aussage, auch für schadenfrohe Edos lautet aber eher: WENN man eine Seite (egal ob Blog oder Magazine wie spiegel.de) mag, kann und sollte man sie auch unterstützen und nicht alles für geschenkt annehmen. Und WENN man wie Edo werbescheu ist, und Allergien von Flash-Banner bekommt, steht es einem doch frei, die Seite nicht so wie sie gedacht war und gemacht ist, also gar nicht zu konsumieren.
[...] zeigt Webdesigner Kai Müller (auch bekannt als “Stylespion”) in seinem Artikel “Warum das Internet nicht kostenlos ist“. Viele Verlage möchten auch gerne Banner, Content-Integrationen und vieles mehr bekommen, [...]
Endlich! Ein sehr guter Artikel. Es wird Zeit, daß jemand mal ehrlich voranschreitet und erkennt, daß Nächstenliebe nett und schön ist, aber wir Web-Macher von etwas leben müssen. Monetarisierung von Blogs muss die Devise für die Zukunft sein. Dennoch muss das Konzept ausgefeilt sein (kein TKP, kein CPX, etc.) und der Blogger soll entscheiden können, welches der von ihm/ihr favorisierten Brands auf dem Blog werben darf: sozusagen Social Median VIP Sponsoring… oder so ähnlich. Aber für Brands Posts schreiben, ist kein guter Ansatz. Arbeit haben wir genug, oder…?
Das Problem, das ich eher bei der Sache sehe ist: Werbung kann nicht alles finanzieren.
Gut gemachte, richtig platzierte, passende Werbung gefällt und verdient sich so seine Klicks. Es gibt aber genug Themen/Blogs die in keinster Weise werberelevant sind oder aber völlig unabhängig von Werbung verfasst sein müssen, um glaubhaft zu bleiben.
Außerdem ist man es von Werbung gewohnt sie grundsätzlich und erstmal nur zu konsumieren (TV, Radio, Banner etc pp). Nirgendwo — außer im Netz — wird man genötigt seine Werbeaufmerksamkeit direkt in Aktion umzusetzen. Warum sollte ich mir da die Klickerei antrainieren? Das ist ja nicht mal mehr böse Absicht. Gute Schreiber können meinetwegen gern gutes Geld mit guten Einträgen verdienen. Ehre (und Mammon) wem Ehre (und Mammon) gebührt. Aber wenn man sowieso von Reader zum Browser und von Seite zu Seite hüpft, dann vergisst man die »Monetarisierung« größtenteils schlichtweg.
Oh, das ist noch ein anderer Aspekt dieser unglücklichen Entwicklung. Die nutzerfreundlichen Pay-per-View Banner sind für Blogs eigentlich Geschichte, es muss also leider geklickt werden. Meiner Meinung nach steckt die Werbeindustrie auch noch in den Kinderschuhen was das Erfassen und Nutzen von Werbeflächen in Blogs angeht. Bis auf bei http://www.fubiz.net (auch schon wieder eine Weile her) habe ich noch nirgends eine hochwertige wochenlange Banner Kampagne gesehen. Da ist es eher mal der Zwanni im Monat Copy Shop von nebenan Banner mit Comic Sans :)
Die Aussage “Warum das Internet nicht kostenlos ist” mit dem Einsatz von Werbeblockern gleich zu setzen, ist schlicht und ergreifend unpassend. Man sollte nicht so tun als ob man nur mit Werbung Webseiten finanzieren kann. Werbung ist der verbreiteste, aber auch einfachste Weg. Und, sorry, meistens muss ich hinzufügen, auch der dümmste Weg. Wer Webseiten betreibt, die ausschließlich aus Werbeeinnahmen finanziert werden, handelt kurzsichtig. Es gibt wesentlich bessere Geschäftsmodelle. Spenden sind z.B. eine gute Idee, aber auch nur von kurzer Wirkung.
Sorry, aber ich bin und bleibe Fan von Werbeblockern. Und ich werde dies auch weiterhin meinen Bekannten und Freunden empfehlen. Egal, ob sie auf deutschen oder anderen Seiten surfen.
Gleichzeitig werde ich aber auch weiterhin auf Werbung setzen. Das widerspricht sich? Nicht wirklich. Ich handle nach dem Motto: Wenn mir eine Seite wirklich gut gefällt (weil ich sie wiederkehrend nutze), dann schaue ich, ob sie auch Werbung enthält (Freischaltung im Werbeblocker). Ist die Werbung dezent platziert und gut gemacht, wird sie zukünftig auch nicht mehr geblockt. Das kam bisher nur auf 2 Newsportalen vor. :-(
Ich finde es gut, sich aussuchen zu können, wo man Werbung sehen und klicken will und wo nicht. Mir pauschal schlechte und nervige Werbung aufzwingen zu lassen, geht mir gegen den Strich. Der angenehme Nebeneffekt: Seiten werden endlich wieder schneller und ziehen den Browser nicht in Mitleidenschaft.
Und die Aussage “Wer nicht will muß nicht, …” kann man ebenso auf Webseiten-Betreiber beziehen.
Das klingt eigentlich kein Stück klüger. Geht es um Blogs, ist deren Werbung eh überschaubar und von den Klicks abhängig. Dafür müssen sie erst zu besehen sein. News Portale wie bspw. spiegel.de leben vorangig von eben den Werbebanner (dort aber auch per PIs).
Spenden sind noch lange lange nicht in Deutschland angekommen ebenso “sponsored hosting”. Darunter leiden selbst CC / Open Source Anbieter.
Es gibt einfach keine erträglichere Lösung als Werbung. Das ist unaufdringlicher als Mitgliedschaft und Monatsgebühr. Irgendwo muss auch ein Blog anfangen um zu einem Magazin zu reifen. Die Worte schreiben sich nicht von allein und auch nicht nur zur kostenlosen Bespaßung.
Nimm die Seite, wie sie ist oder besuch sie nicht. Ich glaube da haben viele Konsumenten noch nicht die Einsicht, die Kai und andere hier wohl aus eigener Erfahrung (lange Jahre erfolgreiche Blogs zu führen) gewonnen haben.
[...] Warum das Internet nicht kostenlos ist Kai Müller hält in diesem Beitrag ein offenes Plädoyer für das Geldverdienen mit Webseiten. [...]
Leider phantasielos, wie auch die meisten Äußerungen der “professionellen Medienmacher” in der letzten Zeit. Werbung ist also das einzige Mittel, um gute Produkte im Web zu finanzieren? So ein ausgemachter Quatsch! Es gibt andere Möglichkeiten, die ehrlich sind und den Nutzern nicht auf den Wecker gehen. Freiwillige Spenden beispielsweise. Problem dabei ist leider: Das Angebot muß so gut sein, daß die Leute zu zahlen bereit sind. Und das ist halt meistens bei der x-ten uninspirierten Kopie eines bestehenden Dienstes nicht der Fall. Zumindest, wenn es keinen Mehrwert gibt.
[...] damit sogar ihren Lebensunterhalt verdienen wird wohl außer acht gelassen. Ich halte es da wie Kai: Ich will ja gar nicht, dass jeder sofort seinen Adblocker deaktiviert, aber wenn mir ein Blog [...]
[...] Artikel Warum das Internet nicht kostenlos ist von Kai Müller brachte um ehrlich zu sein zum ersten Mal Zweifel in mir hoch ob meine aktuelle [...]
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[...] überzeugter Blogger doch mal die Frage nach der Monetarisierung seines Web 2.0 Onlineaufwandes - Kai Müller hat hierzu eine Steilvorlage gegeben und ein intensiver positiver Diskurs mit dem Social Media [...]
Vorweg: ich nutze (noch) kein AdBlocker, aber FlashBlocker, weil Flashbanner meinem betagten Notebook zusetzen. Ich habe gelegendlich auf Werbung geklickt, um den Betreiber zu »sponsorn« – bis heute.
Ich fand den Artikel und die Kommentare zum nachdenken sehr interessant. Aber was mir dabei in den Sinn gekommen ist und hier noch nicht deutlich angesprochen wurde: was bedeutet es denn in der Konzequenz, als »Gutmensch« auf Werbung zu klicken, um damit »gute« Angebote zu unterstützen? Wenn man bis zu Ende denkt und ehrlich mit sich ist doch nichts anderes als: »Finde ich gut, sollte man unterstützen, aber ich zahl nix – das sollen Andere!« Das ist – wenn man so will – in der Konsequenz eigentlich ein unsoziales Verhalten.
Denn letzten Endes zahlt ja nicht die Firma, die dort wirbt, sondern die Werbekosten sind ja in den Preisen für deren Produkte oder Dienstleistungen eingerechnet. Euere »Unterstützung« wird also von anderen Konsumenten bezahlt, die keinen Schimmer davon haben, das euch das beworbene Produkt vermutlich schnurzpiepegal ist. Nicht IHR unterstützt mit solchen klicks die Betreiber, sondern irgendein Anonymer in der kommerziellen Nahrungskette. Konsequent wäre es demnach, immer auch auf der verlinkten Seite etwas zu kaufen – was natürlich keiner macht.
Eine mögliche Lösung wäre ein Standard für MicroPayment, den ich mit meiner Hausbank nutzen kann. Aber bis dahin finde ich (nach dieser Lektüre) die brüskierende Haltung gegenüber AdBlocker & Co einfach nur peinlich.
Bekennender AdBlock Plus Nutzern (Firefox).
Ich klicke auf einen Link. Ein Banner öffnet sich und “fliegt” von
links nach rechts. Ich klicke auf das “X” - eine weitere Seite öffnet sich. Ich hätte auf das “O” klicken sollen. Nachdem ich auf das “O” geklickt habe öffnet sich ein neuen Fenster minimiert?! Warscheinlich damit es einige nicht bemerken und es lange auf bleibt…
Lieber Kai - schonmal drüber nachgedacht das Zeit auch Geld ist?
Lieber Kim (Babel), schonmal drüber nachgedacht, den Beitrag aufmerksam zu lesen?
[...] Warum das Internet nicht kostenlos ist [...]
Hallo Kai,
ja , there is no coffee for free.
Aber was mich noch mehr beschäftigt ist, eine oft im Bezug verbreitete Denkweise: “Das kann ich auch machen”. Weil es eben die Software immer einfacher wird. Weil man schon bald designen kann. Und dass die eigne Zeit auch was kostet, …
Hallo Kai, da muss ich dir völlig recht geben, das schönste und tollste Projekt ist kein Projekt, wenn es nur Kosten verursacht, ausser ich bin von Millionen umgeben, die ich sowieso nicht brauche, aber ich schätze dass die wenigsten von einer solchen Umgebung profitieren können. Meine Projekte sind ja im Gegensattz zu deinen genannten Mini-Mini- Putzikleine Projektchen, aber hier ist es ganz genau so, die verursachen Kosten, Zeit und werden aufwändig betreut und wenn diese keine oder nur geringe Einnahmen generieren und sich nicht selber finanzieren können, dann ist besser man schaltet sie ab.
Das mit dem Klicken auf Ads finde ich eine Gute Idee, das habe ich selber noch gar nicht so gesehen, bringt mich aber auf eine Idee!! ;-)
Anstatt für Dienste Geld zu verlangen, bittet man die Besucher sich der Ads anzunehmen und somit für Umsätze zu sorgen und das Projekt zu finanzieren ohne jemanden direkt zu schädigen.
Jetzt wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins 2010, Gesundheit und Erfolg.
Liebe Grüsse, Karl-Heinz
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