Zack Arias - Fotografie Tutorials, Belichtung und eine DVD

Vom 16. June 2008, Kategorie(n): Fotografie

Zack Arias - White Stripes

Zack Arias scheint ne coole Socke zu sein. Er hat sich ein wenig auf das Ablichten von Musikern spezialisiert, und hat ein eigenes Studio in Atlanta.
Zack war in der Vergangheit finanziell abgebrannt, hat sein Equipment versetzt, um seine Miete zu zahlen, und ist nach einer längeren Pause wieder im Foto-Business aufgetaucht. Aus seiner Not machte er eine Tugend:

“After two years of leaving the cameras and selling them off to pay rent and fix beater cars, I was given a chance to come back as a second shooter for a friend of mine who shoots weddings. I took a D100 that he bought me, a 285 flash, an ample amount of faith, and quit my job at Kinkos in October of 2003. I was determined to do things differently this time around.”

Auf zarias.com gibt Zack viele Einblicke in seine Techniken, zeigt wie er mit seiner OneLight Technik und etwas Kreativität fast jede Situation prächtig in Szene setzt. Seine Erklärung, warum er mit nur einem Blitz arbeitet, ist einsprechend einfach: Er konnte sich nur einen Blitz leisten.

Die finanzielle Lage hat sich seitdem wohl sehr gut gebessert: Zack tourt durch die Staaten, und zeigt in seinen Workshops, wie er mit vergleichsweise minimalistischen Mitteln, zu guten Ergebnissen kommt. Zack hat gerade einen Ausschnitt aus seiner bald erscheinenden DVD zum “OneLight Workshop” vorgestellt, und die macht richtig Lust auf mehr.

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Der Lerneffekt - Was ich in 365 Tagen Fotografie gelernt habe

Vom 8. June 2008, Kategorie(n): Fotografie

Vor ca. einem Jahr kam das Paket mit meiner ersten Kamera an. Ein Jahr lang habe ich mich nun mit der Fotografie beschäftigt. Hier ein paar Punkte, die ich für mich daraus gezogen habe.

Fotografie Bücher sind überbewertet

Gute 80 Prozent der Bücher über Fotografie die ich gelesen habe, waren mehr oder weniger Zeitverschwendung. Der Grund: diese Bücher versuchen aus dir einen technisch perfekten Fotografen zu machen. Sie gehen davon aus, dass du immer gutes Licht hast, dass du wahrscheinlich Hochzeitsfotograf werden möchtest, oder nach einer Möglichkeit suchst, endlich mal Tulpen ins rechte Licht zu rücken.

Wenn du noch mehr gute Aufnahmen machen möchtest, dann stell dich vor mehr interessante Sachen

Wie kommt es wohl, dass man aus dem Urlaub nicht selten mit Tausenden Aufnahmen zurück kommt, von denen selbst nach kritischer Prüfung noch jede Menge guter Fotos übrig bleiben? Ganz einfach: Es gibt viel interessantes zu sehen, und deshalb auch viel interessantes zu fotografieren.

Equipment kaufen macht dich nicht zu einem besseren Fotografen

Und das schreibe ich, obwohl ich auch eine Menge Geld in zusätzliches Equipment investiert habe, aber:

Es ist zu einfach, sich damit rauszureden, dass, hätte man jetzt dieses oder jenes Objektiv, dann…
Es gbt immer einen Weg, mit dem vorhandenen Equipment ein brauchbares Foto zu machen. Man muss sich dafür vielleicht etwas mehr Zeit nehmen, etwas laufen, oder sich auch mal auf den schmutzigen Boden legen. Aber es geht!

Warum habe ich mir trotzdem neue Objektive gekauft? Weil ich es konnte :)
Nein, im Ernst: Die bisher beste Investition war der Kauf des 50mm Festbrennweiten Objektives für 119 €. Dieses Objektiv ermöglicht es mir, bei Konzerten unter widrigen Lichtverhältnissen Fotos zu machen, da es eine Blende von 1.8 hat. Die Qualität meiner Konzertfotos hat sich dadurch extrem verbessert, aber Konzertfotos konnte ich auch vorher machen. Und so Verhält es sich auch mit den anderen Käufen.

Technik ist Beiwerk

Sehen. Man muss ein gutes Foto sehen. Das geht ohne Kamera! Und es ist bei weitem das am schwierigsten zu erlernende Element der Fotografie. Erst wenn ich ein Motiv im Kopf habe, fange ich damit an, mir Gedanken über Blende, Verschlusszeit etc zu machen.

Fotografiere, Fotografiere, Fotografiere

OK, den Tipp liesst man überall, und es stimmt. Nur durch Training lernt man das Sehen, und nur durch Training nimmt sich die technische Umsetzung weniger, und die Bildgestaltung wird zum Hauptelement. Im Prinzip wie beim Autofahren, oder denkt ihr noch darüber nach, ob ihr jetzt besser in den dritten, oder in den 4. Gang schaltet?

Bestes Lehrmaterial: die eigenen Fotos

Am meisten lernt man aus seinen eigenen Fotos. Keine Ahnung, wie oft ich mir am Rechner eines meiner Fotos angesehen habe, und genau wußte, was ich falsch gemacht habe: dass ich einen Schritt nach rechts hätte gehen müssen, ein Stück näher ran, oder… ihr versteht.

Beschneidung am Rechner: Nachträglich aus dem Foto einen Bereich herauszuschneiden, kann (positive) Wunder bewirken. Doch sollte man immer versuchen, bereits beim Fotografieren den Sucher mit dem Motiv zu füllen, das man später haben möchte.

Fotobände und Magazine sind inspirierend

Im Gegensatz zu Lehrbüchern sieht man in Fotobänden und in Magazinen Arbeiten, die nicht Mittel zum Zweck sind, sondern die durch die Hände eines Editors gingen. Dadurch ist die Qualität der Arbeiten hoch, und man kann sich diese Arbeiten als Vorbild oder Ideengeber für eigene Aufnahmen merken. Durch Imititation lernt der Mensch doch mit am besten, oder?

Gute Fotografen verraten ihre wirklichen Tricks nicht

Klar, auch berühmte Fotografen erzählen uns einige ihrer Tricks, aber das, was ihre Arbeiten einzigartig macht, das können sie wahrscheinlich selbst nicht erklären. Und selbst wenn, würden sie es dir ganz bestimmt nicht erzählen. Und deshalb kann man sie zwar imitieren, aber nicht kopieren.

Beschäftige dich mit Post Processing

Immer wieder hört man von Puristen, die den Einsatz von Software wie Adobe Photoshop oder anderen Bildbearbeitungstools schlecht reden. Doch bei einer Digitalkamera hat man nicht die Möglichkeit, einen bestimmten Film zu wählen, und man hat auch nicht die Möglichkeit CrossProcessing im Belichtungsstudio zu machen. Das gehört für diese Leute aber zum Erlaubten…
Heute ersetzt man diese Techniken und materiellen Vorgaben durch die Nachbearbeitung am Computer. Und glaubt mir, ihr habt noch nie ein unebarbeitetes Foto in einem Magazin gesehen.

Die Kamera in der Tasche

Wenn du die Kamera unterwegs in der Tasche hast, kannst du dir zu 100% sicher sein, jedes gute Motiv zu verpassen. Also, wenn du zum Fotografieren unterwegs bist: Kamera in die Hand nehmen, und Objektivdeckel ab. Immer! Übrigens verfügen die meisten aktuellen Kameras über einen eigenen Schlafmodus. Das heißt, du kannst sie angeschaltet lassen, und wenn ein Motiv auftaucht, sofort reagieren.


Das waren jetzt 10 Punkte, die sich natürlich noch erweitern liessen. Habt ihr eine Ergänzung dazu? Würdet ihr mir in meinen Ansichten widersprechen?

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Jeremy Cowart, Fotograf

Vom 16. February 2008, Kategorie(n): Fotografie, Webdesign & Webentwicklung

Jeremy Cowart

Jeremy Cowarts Portfolio ist eines der besten, die ich bisher gesehen habe. Und abgesehen von seinen fantastischen Arbeiten ist auch das Layout seiner Website eines der angenehmsten Fotografen-Layouts ever.

Unbedingt besuchen: Jeremy Cowart

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Nochmal Konzertfotografie

Vom 13. February 2008, Kategorie(n): Fotografie

Über den fotografr bin ich auf ein Interview mit dem Konzertfotografen Marco Maas bei kleinefragen.de gestossen. Darin geht es u.a. um den rechtlichen Aspekt der Konzertfotografie und um die Verträge, die professionelle Konzertfotografen unterschreiben müssen. Absolute Lesepflicht!

Hier ein Auszug:

“Um das durchzusetzen, stand hinter jedem Fotografen ein Security-Mensch und klopfte den Fotografen in dem ohnehin schon engen Graben auf die Schulter, wenn die Betreuerin vom Veranstalter mit ihrer Stop-Uhr 30 Sekunden anzeigte (sie kam sich dabei auch recht doof vor, wie sie mir im Anschluss sagte). Da jeder Song in den nächsten überging, waren Anfang und Ende sowieso nicht eindeutig zu bestimmen - eine Farce.”

Marcos Fotos bei flickr auf seiner Seite themaastrix.net machen auch sehr schnell deutlich, was die professionelle Konzertfotografie von der Amateur-Konzertfotografie unterscheidet.

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Konzertfotografie

Vom 13. February 2008, Kategorie(n): Fotografie

The Von Bondies

Da bei meinen Konzertfotos auf flickr schon ein paar Mal die Frage aufkam, wie ich sie geschossen habe, möchte ich hier ein paar Tipps oder Ideen (kein Tutorial) geben, wie ich zu den Ergebnissen gekommen bin. Ich möchte vorab betonen, dass die Fotos sicher nicht für den Mainstream taugen, genauso wenig wie es die meisten Bands auf den Fotos in den Mainstream schaffen. Die Fotos sind meistens in kleinen Clubs entstanden, wo die Lichtsituation recht schwierig zu handlen ist.

Mein Ziel ist es, die Stimmung des Konzertes festzuhalten. Es gibt Musiker, die sich konstant auf der Bühne bewegen und es gibt die umgekehrte Situation, dass Musiker sich ganz und gar auf ihre Musik konzentrieren, und dabei jegliche Showelemente meiden. Beides hat seinen Reiz.

Typisch bei Konzerten

Unsere Ausgangssituation sollte in der Regel folgende sein: grundsätzlich wenig Licht, durch die Lightshow sich fortlaufend verändernde Lichter, und ein sich ständig veränderndes Motiv (der/die Künstler).

Belichtungszeit

Das heißt wir brauchen, um anständige Fotos hinzubekommen, eine Belichtungszeit von maximal 1/60 Sek oder kürzer. Diese Verschlusszeit sollte auch genügen, um unser (sich wahrscheinlich ständig bewegendes) Motiv halbwegs scharf abzubilden.

Cedarwell

Blende

Wer sich Konzertfotos ansieht, wird schnell feststellen, dass auch hier eine Regel zutrifft: So nah ran wie möglich. Bei Konzerten stehen, hängen und liegen überall Sachen rum, das kann (muss aber nicht) die Wirkung des Fotos schmälern, weil es vom eigentlichen Motiv ablenkt.
Ein weiterer Vorteil: Man kann die Blende weit öffnen, um mehr Licht einzufangen. Eine weit geöffnete Blende (kleiner „f“ Wert) bedeutet aber auch eine geringere Schärfentiefe. Also werden im Ergebnis nur sehr wenige Bereiche wirklich scharf sein. Das stört aber nicht, im Gegenteil: wenn die richtigen Elemente (Augen!) scharf sind, schafft es mehr Stimmung.

Tipp:

Wenn ich von einer weit geöffneten Blende spreche, also einem kleinen Blendenwert, dann meine ich wirklich weit. Es gibt sowohl von Nikon als auch von Canon sehr preisgünstige Objektive mit Festbrennweite (50mm) die auf einen Blendenwert von f 1.8 gehen. Die Dinger kosten knapp über 100 Euro und sind wirklich jeden Cent wert.

Animal Five

ISO-Angabe

Selbst bei einer Blende von f 1.8 und einer Belichtungszeit von 1/60 Sec werden wir mit 100 ISO noch keine brauchbaren Ergebnisse erzielen können. Die Konzertfotos werden zu dunkel sein. Deshalb schraube ich den ISO-Wert so hoch wie es geht, ohne dabei ein zu starkes Bildrauschen zu bekommen. Sowohl bei meiner alten D40, als auch bei der D80 liegt die vertretbare Grenze im Bereich von ISO 800.

The Von Bondies

Belichtungsmessung / Metering Mode

Bedingt durch die Lightshow und die sich schnell verändernde Position des Motives, habe ich die Variante des „Spot Metering“ als am brauchbarsten für mich gefunden. Das heißt, die Kamera führt die Belichtungsmessung nur auf dem Punkt durch, auf den ich den Focus eingestellt habe. Diese Einstellung kann aber durchaus dazu führen, dass beispielsweise der Hintergrund völlig überbelichtet wird wenn ein Scheinwerfer plötzlich hinter dem Musiker aufblendet.

Jose Gonzalez

Kameramodus

In der Regel arbeite ich auch bei Konzerten in meinem Lieblingsmodus Blendenvorgabe / Aperture Priority.
Das heißt, man gibt der Kamera eine Blende vor (in meinem Falle meistens f 1.8) und die Automatik der Kamera ermittelt die benötigte Verschlusszeit.
Ideale Ergebnisse würde man sicher mit einer komplett manuellen Einstellung erzeugen können – doch werdet ihr selbst feststellen, dass sich die Lichtverhältnisse einfach zu schnell ändern, um die notwendigen Einstellungen rechtzeitig zur Hand zu haben.

Dauerfeuer

Ergibt sich ein gutes Motiv, bleibt der Finger meist auf dem gedrückten Auslöser und die Kamera schießt von derselben Situation mehrere Bilder. Grund hierfür ist einmal mehr die Geschwindigkeit. Es kann gut sein, dass die Kamera erst beim zweiten oder dritten Auslösen brauchbare Werte gefunden hat. Ganz abgesehen von der Chance, dass man in Sekundenbruchteilen völlig unterschiedliche Gesichtsausdrücke und Gesten festhalten kann.

Blitz

Zum Abschluß noch etwas zum Thema Blitz:

Auslassen.

Nein im Ernst: Das blitzen nervt die Musiker und die Gäste. Wer sich mit seinem Blitz auskennt, kann sicher Einiges rausholen, doch auf den kleinen Clubkonzerten würde ich es lassen. Es lassen sich aber durchaus nette Effekte erzielen, wenn man den Blitz auf den letzten Verschlussvorhang aktiviert – das sieht dann ungefähr so aus:

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Fotocredit: Orgasmatron (flickr)

Zusammenfassend noch mal die einzelnen Parameter:

Kameramodus: Blendenvorgabe / Aperture Priority
Blende: weit offen / kleiner Blendenwert (z.B. f1.8)
ISO-Wert: ziemlich hoch, bei mir 800
Metering: Spot
Autofokus auf Einzelfeldmessung

Vielleicht kann jemand mit diesen Angaben etwas anfangen. Wie in vielen Bereichen gilt auch bei der Konzertfotografie, dass es keine richtige oder falsche Vorgehensweise geben kann, solange das Ergebnis stimmt. Der beschriebene Weg ist lediglich das, was ich für meine Konzertfotos mache.
Ich bin auf eure Anregungen gespannt.

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Weiter lesen

Ich habe in meinen Bookmarks noch ein paar Quellen gefunden, die sich dem Thema Konzertfotografie ebenfalls widmen:

Auf Boudist.com hat der auf Konzerte spezialisierte Australier Daniel Boud seine Concert Photography Masterclass veröffentlicht.
Auf CameraPorn.net gibt es zwei Artikel zum Thema Fotografieren bei Konzerten: Concert Photography ain’t easy but it sure is fun und More Thoughts on Concert Photography.

Bei Martin gibt es einen Gastartikel von Michael Schmid: Hilfreiche Tipps zur Konzertfotografie

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Denis Darzacq, Fotograf

Vom 12. February 2008, Kategorie(n): Fotografie

Denis Darzacq, Fotograf

Denis Darzacq “La Chute“.

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Rarindra Prakarsa, Fotograf

Vom 8. February 2008, Kategorie(n): Fotografie

Rarindra Prakarsa, Fotograf

Die Arbeiten des Indonesischen Fotografen Rarindra Prakarsa haben etwas Märchenhaftes.

Das Licht, die Wärme der Farben, die effektiv eingesetzte Weichzeichnung, die Komposition. Wahnsinn.

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Boogie, Fotograf

Vom 8. February 2008, Kategorie(n): Fotografie

Boogie - Fotografie

Martin hat den Fotografen Boogie ja bereits vorgestellt. Der Serbische Fotograf lebt seit 1998 in Brooklyn und dokumentiert die dunkle Seite der Stadt mit seiner Kamera. Nie geschönt, immer ehrlich. Beim PingMag gibt es ein sehr lesenswertes Interview mit dem Fotografen.

“I think that being a foreigner might have helped. At least, I didn’t sound like anyone they hate.”

Boogie

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Möchten deutsche Fotografen ihr Wissen nicht weiter geben?

Vom 30. January 2008, Kategorie(n): Fotografie

Deutsche Fotografen

Martin Gommel hat einen kritischen Post veröffentlicht, den ich hier gerne aufgreifen möchte. Seine Kritik gilt der deutschen Fotocommunity. Sein Fazit: Zu engstirnig, zu arrogant und nicht hilfsbereit gegenüber Einsteigern.

Ich glaube zu verstehen was Martin meint. Ich glaube er meint das, was für mich der Grund ist, dass ich mich nie in einer deutschen Community aufgehalten habe. Egowahn. Martin spricht von Fachidioten. Ob die User denn wirklich so gut im ihrem Bereich sind, vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich weiß gewiss, dass es, verglichen zum englischsprachigen Web, keine einladende Anlaufstelle für Neulinge gibt.

Blogs als Alternative zur Community

Abgesehen davon, halte Communitys sowieso für überholt, (und zwar überholt von Blogs,) da sich dort meist zu viele Leute auf einem Haufen tummeln, die alle irgendwie aktiv sein wollen. Das geht natürlich nach hinten los. Mir fällt dazu folgender Vergleich ein:
100 Leute in einem großen Raum versammeln, und dann eine Frage in die Runde zu werfen: es wird nicht funktionieren, dort zu einer Lösung zu kommen. Die einen werden dich darauf hinweisen, dass das doch vor 2 Wochen schon besprochen wurde, andere werden beginnen sich zu langweilen, und als Folge spitze Bemerkungen fallen lassen etc. Das Problem ist, dass alle sich irgendwie verpflichtet fühlen, aktiv zu sein.

Bei Blogs verteilt sich das einigermaßen. Einer schreibt was, und andere, sofern sie etwas dazu Beitragen können, melden sich zu Wort. Kommentare werden stärker kontrolliert und dadurch entsteht in der Regel eine positivere Atmosphäre.

Zu wenige Blogs mit Praxisbeispielen

Leider gibt es im deutschsprachigen Raum recht wenige Blogs zur praktischen Fotografie, die sich mit der Wissensvermittlung beschäftigen, die praktische Tipps weitergeben, die ihre Erfahrungen teilen, die Anfängern die Angst nehmen, auch mal nachzufragen, warum denn eine Offene Blende einen niedrigen Blendenwert bedeutet etc.

Facettenreiches Thema

Die Fotografie umfasst viele Facetten. Man muss seine Hardware kennen, man muss seinen Blick trainieren, man muss wissen, wie man welche Situation am besten einfängt etc. Das lernt man nicht an einem Wochenende, und ich behaupte auch, nicht einmal in einem Jahr. Und wir haben noch nicht von der Nachbearbeitung am Rechner gesprochen. Woher soll ein Anfänger wissen, dass die Bilder aus der Kamera NIE so aussehen, wie die coolen Fotos, die ihm oder ihr bei flickr immer so gut gefallen? Woher soll sie oder er wissen, warum er jetzt auch noch so umständlich im RAW-Modus “shooten” soll, die er dann noch mehr als eh schon nachbearbeiten muss.

Die Lösung: Bücher?

Steht alles in Büchern, werden einige argumentieren. Das stimmt. Und zwar so staubtrocken, dass man größte Mühe hat es zu verstehen. Es gibt tolle Bücher über Fotografie, aber es gibt so viele schlechte Bücher, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Anfänger recht groß ist, dass es sich für ein schlechtes Buch entscheidet.

Die Welt der Fotografie ist kompliziert. Ich kämpfe mich seit 6 Monaten durch das Thema und bisher ist kein Ende in Sicht.

Praktische Tipps

Ich denke, ich weiß durch meine Erfahrung des letzten halben Jahres (seit dem Kauf meiner ersten SLR-Kamera), mit welchen Problemen Einsteiger kämpfen, und werde versuchen hier ein paar eigentlich einfache Grundlagen verständlich zu erklären. Vielleicht hilft es jemandem. Weiterhin werde ich die Tipps und Tutorials, die ich bisher gefunden habe, und die mir weiter helfen konnten, hier veröffentlichen.

Ich bin gespannt wie sich die Diskussion bei Martin entwickeln wird, und auch, ob Martin selbst mit gutem Beispiel voran geht, und sein Wissen mit uns noch mehr teilt. Ich würde mich freuen, denn Martin ist ein guter Fotograf.

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Tim Simmons, Fotograf

Vom 28. January 2008, Kategorie(n): Fotografie

Tim Simmons, Fotograf

Sehr nah an und über der Grenze zum surrealen- oder künstlichen Look, sind die Arbeiten des Fotografen Tim Simmons. Der überwiegende Teil seiner Arbeit scheint nachts an menschenleeren Orten stattzufinden…

Tim Simmons, Fotograf

Hier geht’s zu Tim Simmons Portfolio. Für alle technisch interessierten, wird die Rubrik “On-Location” interessant sein, wo es zahlreiche Fotos seiner Licht-Setups zu sehen gibt.

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