Geniales Wordpress-Plugin: Photo Dropper für flickr

Vom 22. Februar 2008, Kategorie(n): Tools, Webdesign, Fotografie

Wqordpress flickr Plugin

Das Wordpress-Plugin “Photo Dropper” bietet die Möglichkeit, direkt im Admin-Bereich, also beim Schreiben eines Beitrages, flickr nach geeigneten Photos anhand von Tags zu suchen und in den Blog-Post zu integrieren. Die Engine durchsucht dabei nur Fotos die bei flickr unter der Creative Commons Lizenz freigegeben wurden.

“It’s no secret that adding photos to your blog posts is one of the most effective ways to enhance your blog and attract attention to your writing.
When it comes to finding great quality images, you basically have 3 options: stealing, buying, or using Creative Commons-licensed photos. The first can get you into serious legal trouble, the second costs money, so #3 is often the most attractive.”

http://www.photodropper.com/wordpress-plugin/

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Nochmal Konzertfotografie

Vom 13. Februar 2008, Kategorie(n): Fotografie

Über den fotografr bin ich auf ein Interview mit dem Konzertfotografen Marco Maas bei kleinefragen.de gestossen. Darin geht es u.a. um den rechtlichen Aspekt der Konzertfotografie und um die Verträge, die professionelle Konzertfotografen unterschreiben müssen. Absolute Lesepflicht!

Hier ein Auszug:

“Um das durchzusetzen, stand hinter jedem Fotografen ein Security-Mensch und klopfte den Fotografen in dem ohnehin schon engen Graben auf die Schulter, wenn die Betreuerin vom Veranstalter mit ihrer Stop-Uhr 30 Sekunden anzeigte (sie kam sich dabei auch recht doof vor, wie sie mir im Anschluss sagte). Da jeder Song in den nächsten überging, waren Anfang und Ende sowieso nicht eindeutig zu bestimmen - eine Farce.”

Marcos Fotos bei flickr auf seiner Seite themaastrix.net machen auch sehr schnell deutlich, was die professionelle Konzertfotografie von der Amateur-Konzertfotografie unterscheidet.

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Konzertfotografie

Vom 13. Februar 2008, Kategorie(n): Fotografie

The Von Bondies

Da bei meinen Konzertfotos auf flickr schon ein paar Mal die Frage aufkam, wie ich sie geschossen habe, möchte ich hier ein paar Tipps oder Ideen (kein Tutorial) geben, wie ich zu den Ergebnissen gekommen bin. Ich möchte vorab betonen, dass die Fotos sicher nicht für den Mainstream taugen, genauso wenig wie es die meisten Bands auf den Fotos in den Mainstream schaffen. Die Fotos sind meistens in kleinen Clubs entstanden, wo die Lichtsituation recht schwierig zu handlen ist.

Mein Ziel ist es, die Stimmung des Konzertes festzuhalten. Es gibt Musiker, die sich konstant auf der Bühne bewegen und es gibt die umgekehrte Situation, dass Musiker sich ganz und gar auf ihre Musik konzentrieren, und dabei jegliche Showelemente meiden. Beides hat seinen Reiz.

Typisch bei Konzerten

Unsere Ausgangssituation sollte in der Regel folgende sein: grundsätzlich wenig Licht, durch die Lightshow sich fortlaufend verändernde Lichter, und ein sich ständig veränderndes Motiv (der/die Künstler).

Belichtungszeit

Das heißt wir brauchen, um anständige Fotos hinzubekommen, eine Belichtungszeit von maximal 1/60 Sek oder kürzer. Diese Verschlusszeit sollte auch genügen, um unser (sich wahrscheinlich ständig bewegendes) Motiv halbwegs scharf abzubilden.

Cedarwell

Blende

Wer sich Konzertfotos ansieht, wird schnell feststellen, dass auch hier eine Regel zutrifft: So nah ran wie möglich. Bei Konzerten stehen, hängen und liegen überall Sachen rum, das kann (muss aber nicht) die Wirkung des Fotos schmälern, weil es vom eigentlichen Motiv ablenkt.
Ein weiterer Vorteil: Man kann die Blende weit öffnen, um mehr Licht einzufangen. Eine weit geöffnete Blende (kleiner „f“ Wert) bedeutet aber auch eine geringere Schärfentiefe. Also werden im Ergebnis nur sehr wenige Bereiche wirklich scharf sein. Das stört aber nicht, im Gegenteil: wenn die richtigen Elemente (Augen!) scharf sind, schafft es mehr Stimmung.

Tipp:

Wenn ich von einer weit geöffneten Blende spreche, also einem kleinen Blendenwert, dann meine ich wirklich weit. Es gibt sowohl von Nikon als auch von Canon sehr preisgünstige Objektive mit Festbrennweite (50mm) die auf einen Blendenwert von f 1.8 gehen. Die Dinger kosten knapp über 100 Euro und sind wirklich jeden Cent wert.

Animal Five

ISO-Angabe

Selbst bei einer Blende von f 1.8 und einer Belichtungszeit von 1/60 Sec werden wir mit 100 ISO noch keine brauchbaren Ergebnisse erzielen können. Die Konzertfotos werden zu dunkel sein. Deshalb schraube ich den ISO-Wert so hoch wie es geht, ohne dabei ein zu starkes Bildrauschen zu bekommen. Sowohl bei meiner alten D40, als auch bei der D80 liegt die vertretbare Grenze im Bereich von ISO 800.

The Von Bondies

Belichtungsmessung / Metering Mode

Bedingt durch die Lightshow und die sich schnell verändernde Position des Motives, habe ich die Variante des „Spot Metering“ als am brauchbarsten für mich gefunden. Das heißt, die Kamera führt die Belichtungsmessung nur auf dem Punkt durch, auf den ich den Focus eingestellt habe. Diese Einstellung kann aber durchaus dazu führen, dass beispielsweise der Hintergrund völlig überbelichtet wird wenn ein Scheinwerfer plötzlich hinter dem Musiker aufblendet.

Jose Gonzalez

Kameramodus

In der Regel arbeite ich auch bei Konzerten in meinem Lieblingsmodus Blendenvorgabe / Aperture Priority.
Das heißt, man gibt der Kamera eine Blende vor (in meinem Falle meistens f 1.8) und die Automatik der Kamera ermittelt die benötigte Verschlusszeit.
Ideale Ergebnisse würde man sicher mit einer komplett manuellen Einstellung erzeugen können – doch werdet ihr selbst feststellen, dass sich die Lichtverhältnisse einfach zu schnell ändern, um die notwendigen Einstellungen rechtzeitig zur Hand zu haben.

Dauerfeuer

Ergibt sich ein gutes Motiv, bleibt der Finger meist auf dem gedrückten Auslöser und die Kamera schießt von derselben Situation mehrere Bilder. Grund hierfür ist einmal mehr die Geschwindigkeit. Es kann gut sein, dass die Kamera erst beim zweiten oder dritten Auslösen brauchbare Werte gefunden hat. Ganz abgesehen von der Chance, dass man in Sekundenbruchteilen völlig unterschiedliche Gesichtsausdrücke und Gesten festhalten kann.

Blitz

Zum Abschluß noch etwas zum Thema Blitz:

Auslassen.

Nein im Ernst: Das blitzen nervt die Musiker und die Gäste. Wer sich mit seinem Blitz auskennt, kann sicher Einiges rausholen, doch auf den kleinen Clubkonzerten würde ich es lassen. Es lassen sich aber durchaus nette Effekte erzielen, wenn man den Blitz auf den letzten Verschlussvorhang aktiviert – das sieht dann ungefähr so aus:

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Fotocredit: Orgasmatron (flickr)

Zusammenfassend noch mal die einzelnen Parameter:

Kameramodus: Blendenvorgabe / Aperture Priority
Blende: weit offen / kleiner Blendenwert (z.B. f1.8)
ISO-Wert: ziemlich hoch, bei mir 800
Metering: Spot
Autofokus auf Einzelfeldmessung

Vielleicht kann jemand mit diesen Angaben etwas anfangen. Wie in vielen Bereichen gilt auch bei der Konzertfotografie, dass es keine richtige oder falsche Vorgehensweise geben kann, solange das Ergebnis stimmt. Der beschriebene Weg ist lediglich das, was ich für meine Konzertfotos mache.
Ich bin auf eure Anregungen gespannt.

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Weiter lesen

Ich habe in meinen Bookmarks noch ein paar Quellen gefunden, die sich dem Thema Konzertfotografie ebenfalls widmen:

Auf Boudist.com hat der auf Konzerte spezialisierte Australier Daniel Boud seine Concert Photography Masterclass veröffentlicht.
Auf CameraPorn.net gibt es zwei Artikel zum Thema Fotografieren bei Konzerten: Concert Photography ain’t easy but it sure is fun und More Thoughts on Concert Photography.

Bei Martin gibt es einen Gastartikel von Michael Schmid: Hilfreiche Tipps zur Konzertfotografie

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Möchten deutsche Fotografen ihr Wissen nicht weiter geben?

Vom 30. Januar 2008, Kategorie(n): Fotografie

Deutsche Fotografen

Martin Gommel hat einen kritischen Post veröffentlicht, den ich hier gerne aufgreifen möchte. Seine Kritik gilt der deutschen Fotocommunity. Sein Fazit: Zu engstirnig, zu arrogant und nicht hilfsbereit gegenüber Einsteigern.

Ich glaube zu verstehen was Martin meint. Ich glaube er meint das, was für mich der Grund ist, dass ich mich nie in einer deutschen Community aufgehalten habe. Egowahn. Martin spricht von Fachidioten. Ob die User denn wirklich so gut im ihrem Bereich sind, vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich weiß gewiss, dass es, verglichen zum englischsprachigen Web, keine einladende Anlaufstelle für Neulinge gibt.

Blogs als Alternative zur Community

Abgesehen davon, halte Communitys sowieso für überholt, (und zwar überholt von Blogs,) da sich dort meist zu viele Leute auf einem Haufen tummeln, die alle irgendwie aktiv sein wollen. Das geht natürlich nach hinten los. Mir fällt dazu folgender Vergleich ein:
100 Leute in einem großen Raum versammeln, und dann eine Frage in die Runde zu werfen: es wird nicht funktionieren, dort zu einer Lösung zu kommen. Die einen werden dich darauf hinweisen, dass das doch vor 2 Wochen schon besprochen wurde, andere werden beginnen sich zu langweilen, und als Folge spitze Bemerkungen fallen lassen etc. Das Problem ist, dass alle sich irgendwie verpflichtet fühlen, aktiv zu sein.

Bei Blogs verteilt sich das einigermaßen. Einer schreibt was, und andere, sofern sie etwas dazu Beitragen können, melden sich zu Wort. Kommentare werden stärker kontrolliert und dadurch entsteht in der Regel eine positivere Atmosphäre.

Zu wenige Blogs mit Praxisbeispielen

Leider gibt es im deutschsprachigen Raum recht wenige Blogs zur praktischen Fotografie, die sich mit der Wissensvermittlung beschäftigen, die praktische Tipps weitergeben, die ihre Erfahrungen teilen, die Anfängern die Angst nehmen, auch mal nachzufragen, warum denn eine Offene Blende einen niedrigen Blendenwert bedeutet etc.

Facettenreiches Thema

Die Fotografie umfasst viele Facetten. Man muss seine Hardware kennen, man muss seinen Blick trainieren, man muss wissen, wie man welche Situation am besten einfängt etc. Das lernt man nicht an einem Wochenende, und ich behaupte auch, nicht einmal in einem Jahr. Und wir haben noch nicht von der Nachbearbeitung am Rechner gesprochen. Woher soll ein Anfänger wissen, dass die Bilder aus der Kamera NIE so aussehen, wie die coolen Fotos, die ihm oder ihr bei flickr immer so gut gefallen? Woher soll sie oder er wissen, warum er jetzt auch noch so umständlich im RAW-Modus “shooten” soll, die er dann noch mehr als eh schon nachbearbeiten muss.

Die Lösung: Bücher?

Steht alles in Büchern, werden einige argumentieren. Das stimmt. Und zwar so staubtrocken, dass man größte Mühe hat es zu verstehen. Es gibt tolle Bücher über Fotografie, aber es gibt so viele schlechte Bücher, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Anfänger recht groß ist, dass es sich für ein schlechtes Buch entscheidet.

Die Welt der Fotografie ist kompliziert. Ich kämpfe mich seit 6 Monaten durch das Thema und bisher ist kein Ende in Sicht.

Praktische Tipps

Ich denke, ich weiß durch meine Erfahrung des letzten halben Jahres (seit dem Kauf meiner ersten SLR-Kamera), mit welchen Problemen Einsteiger kämpfen, und werde versuchen hier ein paar eigentlich einfache Grundlagen verständlich zu erklären. Vielleicht hilft es jemandem. Weiterhin werde ich die Tipps und Tutorials, die ich bisher gefunden habe, und die mir weiter helfen konnten, hier veröffentlichen.

Ich bin gespannt wie sich die Diskussion bei Martin entwickeln wird, und auch, ob Martin selbst mit gutem Beispiel voran geht, und sein Wissen mit uns noch mehr teilt. Ich würde mich freuen, denn Martin ist ein guter Fotograf.

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Mobiler Fotodrucker von Polaroid

Vom 26. Januar 2008, Kategorie(n): Hardware

Foto Drucker von Polaroid

Ein cleveres Gerät für den Fotodruck wirft Polaroid auf den Markt: den “Polaroid Digital Mobile Printer”.

Das kleine Gerät wird via USB oder Bluetooth mit der Kamera verbunden und druckt ohne Patronen. Man kennt das noch von den alten Polaroids: In dem Fotopapier selbst sind Farbschichten, die durch die Einwirkung von Hitze das Foto entstehen lassen (stark vereinfacht…).

Der mobile Fotodrucker ist äußerst Kompakt und leicht, und wird für ca $150 erhältlich sein.

Einen weitaus ausführlicheren Bericht über den Polaroid Digital Mobile Printer findet ihr bei neuerdings.com und hier ist die offizielle Seite von Polaroid.

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