Veränderung tut gut

Vom 24. November 2008, Kategorie(n): Allgemein
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Wie bereits drüben beschrieben, werde ich meine Zeit ab dem 1. Dezember voll und ganz in meine Projekte investieren können. Aber dabei soll es nicht bleiben: Ich werde künftig auch für interessante Jobs zu haben sein. Mehr Infos zu Leistungen, Referenzen und und und bald hier, versprochen.

Blogs sind schon wieder nicht tot

Vom 2. November 2008, Kategorie(n): Blogging
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Blogs sind schon wieder nicht tot

Oh man, im Allgemeinen halte ich mich aus – nennen wir sie “Basic’sche Themen” – weitestgehend raus. In der letzten Woche machte aber das Thema die Runde, dass Blogs sterben. Schon wieder.

Schuld sind immer die anderen

Rückläufige Besucherzahlen, rückläufige Verlinkung, rückläufiges Feedback in Form von Kommentaren… Als Begründung halten die üblichen Verdächtigen her: Twitter frisst die Zeit der (ehemaligen?) Blogger, RSS wird immer verbreiteter und sorgt dafür, dass “Fans” die Blogs seltener oder gar nicht mehr direkt aufrufen usw. Über die Inhalte wird selten gesprochen.

Viele Leute, die ein Blog gestartet hatten, merkten schnell, dass sie gerne ein Teil dieser “Bloggerwelt” sein wollten, aber nicht zwangsläufig auch etwas dazu beizusteuern haben. Sie griffen Themen auf, die sie bei den üblichen Verdächtigen gefunden haben, schrieben ihre drei Sätze dazu, und verlinkten auf ihre Quelle. Mehrwert? Hm, vielleicht - aber nicht unbedingt. In den folgenden Monaten erhielten sie kein Feedback, keine Kommentare, sie schrieben Blogbeiträge darüber, dass sie gerade nichts zu schreiben haben, und die anfangs euphorische Stimmung kippt. Am Ende schläft dieses Blog, das einfach nur dabei sein wollte, friedlich aber mit leichtem Knurren ein.
Es geht mir nicht um Kritik an Blogs, die zehn Besucher haben. Es geht mir um dieses Rumgeheule, dass etwas gestorben sein soll, das nie das Potential hatte, groß zu werden.

Twittern als Chance

Und da kommt Twitter ins Spiel: Hier geht alles rasend schnell: 140 Zeichen sind nicht die Welt, und trotzdem reichen sie aus, um Gedankenfetzen, kleine Sprüchlein oder ein paar Links an die Follower zu senden. Und wenn es kein Feedback gibt, steht da wenigstens nicht “0 Kommentare” unter jedem Tweet. Twitter hat nur einen Nachteil: Tweets sind so kurzlebig wie ein Chat.

Zahlen über Zahlen

Aber zurück zum Thema der sterbenden Blogs: Sieht man sich die Charts der meistgelesenen Blogs bei blogoscoop zum ersten Mal an, stellt sich leichte Verwunderung ein. Der hat soooo viele Besucher, der so wenige? Ja, die deutschen Blogcharts sind eben doch nicht die Welt. Gewinner sind Blogs, die sich ihre Nische herausgepickt haben. Blogs, die Leser finden, weil sie etwas beitragen, sei es als Filter, als Meinungsmacher, oder durch Fachwissen. Und da reichen manche Besucherzahlen durchaus an die von vermeintlich großen Online-Magazinen heran. Würde man die Anzahl der RSS-Feed-Abonnenten als Maßstab nehmen, würden wieder ganz andere Listen entstehen. Fakt ist: auch in Deutschland/Schweiz/Österreich gibt es Blogs, die beeindruckende Zahlen vorweisen können.

Wenn wir mal wieder über den Tellerrand blicken, und dabei Blogs sehen, die inzwischen zu ausgewachsenen Redaktionen geworden sind, deren Wert sich auf mehrere Millionen beläuft, dann sehen wir, dass Blogs so absolut nicht tot sind. Peter Hogenkamp ist mit seinem Blogwerk auf dem besten Weg, sich einen ähnlichen Status aufzubauen. Wer sich aber mit seinen Inhalten ausschließlich auf andere Blogs, das Bloggen und die Blogosphäre bezieht, muss sich nicht wundern, dass ihn keiner mehr hören will. Es ist schlicht und einfach langweilig. Ausnahmen bestätigen die Regeln, versteht sich.

Die Blogs

Ich hasse es von die Blogs zu sprechen. Früher hießen private Websites mal “Homepages”, und die Betreiber “Webmaster”. Es wäre aber niemand auf die Idee gekommen, von “den Webmastern” zu sprechen. Warum auch, beackert doch jeder sein eigenes Feld, hat doch jeder ein anderes Ziel. Jeder hat die Möglichkeit zu bestimmen, wohin die Reise geht.

Ein Blog betreiben heißt nicht für Blogger schreiben zu müssen

Ich bin mir sicher, dass der Großteil der Leser von stylespion.de höchstens 20 Blogs kennt. Wenn überhaupt. Die meisten werden gar nicht die Zeit investieren wollen, sich duch hunderte von Blogs zu kämpfen. Warum auch? Sie picken sich die wenigen heraus, die ihre Interessen beackern, die sie unterhalten, an denen sie Spaß haben. Diese Zielgruppe, die eben nicht aus Leuten besteht, die selbst bloggen, ist riesig. Und da sie selbst nicht bloggen, kommen sie auch nur in wenigen Fällen auf die Idee, zu kommentieren. Schade, aber nachvollziehbar.

Das Gute

Alles wird sich regeln, ganz bestimmt.

Beiträge anderer zum Thema:

Cem Basman: Thesen: Warum Blogs scheinbar an Bedeutung verlieren
Klaus Eck - Warum Blogs nicht an Bedeutung verlieren
Medienrauschen: Weblogs sind nicht tot
Mike Schnoor: Blogs im Aufschwung
Powerbook: Blogs sind tot

Jetzt wo ich mich durch die oben verlinkten Beiträge geklickt habe, stelle ich fest, dass wir das schon sehr ähnlich sehen. Sag ich doch: alles wird sich regeln.

Wie ein Pixel seine Farbe bekommt

Vom 14. August 2008, Kategorie(n): Fotografie, Gestaltung
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“This video explains how pixels are assigned RGB values using a bayer filter system. It is one of the many bonus lessons on my new DVD, Photoshop Crash Course which will teach you how to think in Photoshop terms. This particular video was made to help explain how pixels are assigned colors and why this is important when working in Photoshop.”

von Michael Andrew

Social Media Optimization in Deutschland

Vom 10. July 2008, Kategorie(n): Webdesign & Webentwicklung
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Mark Ralea stellt ein kostenloses PDF zur Verfügung, in dem er die Optimierung von Webseiten für Social Media beleuchtet.
Da das Buch im Titel ein “in Deutschland” trägt, bin ich sehr gespannt - bisher kann man nur neidisch in den englischsprachigen Raum schauen, und verfolgen, welche Dienste es dort gibt. Im Vergleich dazu gibt es meiner bescheidenen Meinung nach in Deutschland noch keinen, der eine gewisse Relevanz besitzt.
Vielleicht wird Yahoo sein Buzz irgendwann auch nach Deutschland bringen, oder es wird eine deutsche Variante von Stumble Upon geben - wer weiß?

Über die Qualität der Inhalte des Social Media Optimization eBooks kann ich leider noch nichts sagen, ich habe es noch nicht gelesen.

Social Media Optimization in Deutschland

101 Photoshop Tipps in 5 Minuten

Vom 7. July 2008, Kategorie(n): Fotografie, Gestaltung
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Witzig gemachtes Video mit Tipps zu Photoshop.

via Photojojo

Deutsche Foto Blogs

Vom 2. July 2008, Kategorie(n): Fotografie
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Ralf-Jürgen hat eine sehr umfassende Liste Deutscher Foto Blogs bzw. Deutschsprachiger Blogs zusammengestellt. Er ist auf die stolze Zahl von 70 Blogs gekommen. In meinem Feedreader befinden sich ehrlich gesagt nur sehr wenige in unserer Muttersprache. Den Löwenanteil von inzwischen über 100 Blogs im Abo zur Fotografie machen englischsprachige Blogs aus. Hier entlang zu Deutsche Blogs zur Fotografie.

Zack Arias - Fotografie Tutorials, Belichtung und eine DVD

Vom 16. June 2008, Kategorie(n): Fotografie
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Zack Arias - White Stripes

Zack Arias scheint ne coole Socke zu sein. Er hat sich ein wenig auf das Ablichten von Musikern spezialisiert, und hat ein eigenes Studio in Atlanta.
Zack war in der Vergangheit finanziell abgebrannt, hat sein Equipment versetzt, um seine Miete zu zahlen, und ist nach einer längeren Pause wieder im Foto-Business aufgetaucht. Aus seiner Not machte er eine Tugend:

“After two years of leaving the cameras and selling them off to pay rent and fix beater cars, I was given a chance to come back as a second shooter for a friend of mine who shoots weddings. I took a D100 that he bought me, a 285 flash, an ample amount of faith, and quit my job at Kinkos in October of 2003. I was determined to do things differently this time around.”

Auf zarias.com gibt Zack viele Einblicke in seine Techniken, zeigt wie er mit seiner OneLight Technik und etwas Kreativität fast jede Situation prächtig in Szene setzt. Seine Erklärung, warum er mit nur einem Blitz arbeitet, ist einsprechend einfach: Er konnte sich nur einen Blitz leisten.

Die finanzielle Lage hat sich seitdem wohl sehr gut gebessert: Zack tourt durch die Staaten, und zeigt in seinen Workshops, wie er mit vergleichsweise minimalistischen Mitteln, zu guten Ergebnissen kommt. Zack hat gerade einen Ausschnitt aus seiner bald erscheinenden DVD zum “OneLight Workshop” vorgestellt, und die macht richtig Lust auf mehr.

Flexible Layouts für Websites

Vom 12. June 2008, Kategorie(n): Webdesign & Webentwicklung
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Flexible Layouts für Websites

Ausgerechnet bei Dr. Web, einer Seite deren Layout ungefähr so sexy wie Jakob Nielsen ist, erschien heute ein Gastartikel von Dirk Jesse.

Dirk Jesse ist der Herr, der hinter YAML, einem (X)HTML/CSS Framework, steckt. Sein Artikel ist gut, und er spricht ein Thema an, das mir selbst auch sehr am Herzen liegt:

Flexible Layouts für Websites

Für alle, die damit nicht so Recht etwas anfangen können: Gemeint ist, dass sich das Layout einer Webseite der Größe eures Browserfensters anpasst. Idealerweise so, dass ihr das gleiche Layout auf eurem Handy und auf eurem 32″ Display betrachten könnt.

Praxis

In der Praxis sieht das (leider) meist so wie bei Dr Web aus: das Layout wäre auf einer Aufllösung von 800 oder 1024 Pixel Breite gut lesbar, fahrt ihr eine höhere Auflösung, läuft der Fliesstext unendlich weit, und ihr werdet Schwierigkeiten haben, eine Zeile zu lesen, ohne dass das Auge dauernd verrutscht.

Flexibel ist nicht einfach

Ein gutes und flexibles Layout zu entwickeln, ist verdammt schwer - ich scheitere seit Monaten daran, für stylespion.de solch ein Layout umzusetzen. Und ganz ehrlich: Ich habe noch nie ein flexibles Layout gefunden, das Usability und gutes Design exzellent zusammen bringt, und bei dem man im Vergleich zu anderen fixen Website-Layous, keine Abstriche machen muß.

Flexible Layouts, die auch das Skalieren von Grafiken handeln können, werden die Zukunft sein, doch ich befürchte, dass es noch ein langer Weg bis dahin ist.

Zum Artikel: Flexible Layouts - die Herausforderung der Zukunft

eBook Einführung in Social Media für Marketing und PR

Vom 10. June 2008, Kategorie(n): Webworking
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Social Media für Marketing und PR

“The Essential Guide to Social Media is a “quick start” overview of how to listen and participate in social media and new media marketing.”

Das 20-seitige eBook von Brian Solis steht kostenlos zum Download bereit. Interessant für alle, die sich ein wenig Durchblick im aktuellen (Social) Web schaffen möchten, und des Englischen mächtig sind. Wie auch netzwertig, möchte ich die Lektüre gerade den Herren und Damen in Marketing- und PR-Abteilungen ans Herz legen.

The Essential Guide to Social Media

Nachtrag zum Thema Social Media: Thadeusz schreibt einen humorvollen Beitrag mit ernster Miene: Top 10 Reasons Why SEOs Fail on Social Media

Thomas Hawk - Photoholic

Vom 9. June 2008, Kategorie(n): Fotografie
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Shooting with Thomas Hawk from Frederick Johnson on Vimeo.

Der Typ ist phänomenal. Ich bin vor einem Jahr auf ihn durch seine Photowalking Sachen mit Scoble aufmerksam geworden. Thomas Hawk schiesst täglich zwischen 100 und 500 Fotos. Daß er damit nicht übertreibt, sieht man, wenn man sich sein flickr- oder sein zooomr-Profil (er ist meines Wissens nach Mitgründer) ansieht.

Klar ist Maße nicht gleich Klasse, aber er macht definitiv eine gute Figur. Hawk hat natürlich auch ein Blog
Via